







Die meisten Eishöhlen in Island schließen im Sommer. Die Katla-Eishöhle ist das ganze Jahr über zugänglich, und mit dem richtigen Startzeitfenster bist du vor den großen Menschenmassen drinnen. Wähle deinen Reisemonat und deine Tageszeit, buche eine geführte Superjeep-Tour ab Vík oder Reykjavík und tauche ein in blaues Eis voller vulkanischer Aschebänder.

"Hervorragend organisierte Tour. Schon die Fahrt zum Gletscher war ein echtes Erlebnis, und unser Guide Martin hielt immer wieder an, um uns die Landschaft zu erklären. Der Aufstieg war aufregend, aber die Eishöhlen waren das absolute Highlight. Sehr zu empfehlen!"
Der früheste Slot fängt das Morgenlicht perfekt ein
Die Katla-Höhle ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet, das schafft fast keine andere natürliche Eishöhle in Island. Dein Reisemonat und deine Startzeit bestimmen jedoch, welche Eisformationen, Lichtstimmungen und wie viele andere Besucher dich erwarten.
Die Katla-Eishöhle ist ganzjährig zugänglich, auch im Sommer, wenn fast alle anderen Eishöhlen Islands schließen.
Schwarze Aschebänder und blaues Eis bleiben das ganze Jahr über sichtbar, doch die Höhle wandelt sich vom engen Frühjahrstunnel zur weiten Herbstkuppel.
Von April bis Oktober ist Katla praktisch deine einzige Möglichkeit, an der Südküste eine echte Natur-Eishöhle zu betreten.
Der früheste Vormittags- oder der späteste Nachmittagsslot garantiert dir die ruhigsten Momente in den engen Höhlengängen.
Touren werden fast nur bei Sturm abgesagt, so gut wie nie wegen Regen. Bei einer Absage buchst du kostenlos um oder erhältst dein Geld komplett zurück.
Prüfe am Morgen deiner Tour die Wettervorhersage des isländischen Wetterdienstes und den Straßenzustand. Bleib flexibel mit einem Slot, den du bis zu 24 Stunden vorher kostenlos stornieren kannst. Sollte der Anbieter wetterbedingt absagen, kannst du kostenlos umbuchen oder erhältst den vollen Preis zurück.
Diesen Irrtum hört man ständig: Eishöhlen gibt es doch nur im Winter, also fällt der Höhlenbesuch bei einer Reise im Juli flach. Katla beweist das Gegenteil. Geführte Touren unter den Kötlujökull-Gletscher finden das ganze Jahr über statt. Auch im Spätsommer bleibt die Höhle gut erreichbar, während die Vatnajökull-Höhlen nahe Jökulsárlón längst geschlossen und instabil sind.
Der Monat verändert vor allem den Andrang und das Wetter. Im Winter kommen die meisten Besucher, und es gibt die meisten Sturm- und Schneetage. Die Sommermonate von Mai bis August sind dagegen erstaunlich entspannt.
Da es statistisch gesehen an jedem zweiten Tag im Jahr regnen kann, gibt es ohnehin keinen garantiert trockenen Monat, auf den es sich zu warten lohnte.
Januar: 5 von 5 for besucherandrang. Der Januar ist ein sehr beliebter Tourenmonat mit durchschnittlich 10,8 Schneetagen, 17,4 Regentagen und 5 Sturmtagen.
Tippe auf einen Monat für Details.
Dezember: Schnee an 11.8 Tagen. Der Dezember ist sehr stark nachgefragt mit durchschnittlich 11,8 Schneetagen, 15 Regentagen und 4,6 Sturmtagen.
Tippe auf einen Monat für Details.
Mai: Regen an 19 Tagen. Der Mai ist ein ruhiger Reisemonat mit durchschnittlich 1,6 Schneetagen, 19 Regentagen und 1,4 Sturmtagen.
Tippe auf einen Monat für Details.
Februar: 6 stürmische Tage. Der Februar ist sehr stark nachgefragt und verzeichnet im Schnitt 11,4 Schneetage, 18 Regentage und 6 Sturmtage.
Tippe auf einen Monat für Details.
Die Sommerhitze zwingt fast alle anderen Höhlen Islands in die Knie: Das Eis taut ab, die Decken werden dünn und Gänge überfluten. Das dicke Gletscherdach der Katla hält dieser Wärme stand.
Zudem prüfen die Guides die Festigkeit des Eises jeden Morgen ganz genau, bevor die ersten Gäste hineingehen. Egal welchen Monat du wählst: Die Touren finden statt, nur das Innere der Höhle wandelt ständig seine Gestalt.
Langzeit-Wetterprognosen zwei Wochen im Voraus bringen in Island wenig. Regen zieht meist in kurzen Schauern durch; tagelanger Dauerregen ist selten. Eine graue Vorhersage ist also absolut kein Grund, deine Pläne umzuwerfen.

Wer im März und im September am selben Gletschertor steht, blickt in zwei völlig verschiedene Welten. Im Sommer formt das Schmelzwasser das Eis neu, weitet bestehende Gänge auf, öffnet frische Zugänge und lässt alte Einstürze verschwinden.
Manch ein Reisender hat erlebt, wie sich Katla von einem geschlossenen Frühlingstunnel bis zum Herbst in eine riesige, offene Kuppel verwandelte. Da sich der Kötlujökull zudem rund 25 Meter pro Jahr zurückzieht, verlagert sich auch der Zustieg stetig.
Zwei Dinge bleiben immer gleich: Erstens das unverwechselbare Eis. Tiefschwarze Aschebänder vergangener Katla-Ausbrüche ziehen sich durch dicht gepresstes, leuchtend blaues Eis, blau deshalb, weil der enorme Druck den Sauerstoff komplett aus dem Schnee gepresst hat.
Zweitens die Temperatur: In der Höhle liegt sie zu jeder Jahreszeit nahe dem Gefrierpunkt. Mitten im Winter fühlt es sich drinnen deshalb oft wärmer an als draußen im eisigen Wind.
Der Sommer bringt Tropfwasser und Pfützen am Boden; der Winter bringt Schneetage, im Schnitt über ein Dutzend pro Monat von Dezember bis Februar, und besonders festes Eis.
Die Guides passen sich laufend an, schlagen neue Wege ins Eis und schränken im Spätherbst manchmal kurzzeitig den Zugang ein, um neue Kammern abzusichern. Dein Reisemonat entscheidet über die Formen, die du antriffst.
Ein Gast aus der ersten Septemberwoche schwärmte, die Tour habe alle Erwartungen übertroffen; ein anderer bemerkte, dass sich die Höhle in dieser Zeit oft noch neu formiert. Beide haben recht: Das Eis macht, was es will.


Viele Island-Reisende schwanken zwischen Katla und der berühmten Kristalleishöhle am Breiðamerkurjökull nahe Jökulsárlón. Die Kristalleishöhle erstrahlt in tiefen, leuchtenden Saphirblautönen und erfordert nur einen kurzen, bequemen Spaziergang zum Eingang. Allerdings ist sie eine reine Winterattraktion: Touren starten Anfang November und enden pünktlich zum 1. April, weil die Sommerwärme die Höhlenkammern einsturzgefährdet macht.
Katlas Eis hat einen ganz anderen Charakter. Dunkle Bänder aus Vulkanasche durchziehen das blau-weiße Eis und erzeugen eine faszinierende, schwarz-graue Marmorierung, die sich deutlich vom reinen Blau am Vatnajökull abhebt.
Katla bietet mehr natürliches Licht, was das Fotografieren und Bewegen im Inneren erleichtert. Während sich an der Kristalleishöhle oft lange Warteschlangen bilden, verteilt sich der Andrang bei Katla wesentlich besser.
Daraus ergibt sich eine einfache Faustregel: Reist du zwischen November und März, hast du die freie Wahl. Bist du von April bis Oktober unterwegs, ist Katla praktisch deine einzige Chance auf eine natürliche Eishöhle.
Wenn dir das durchscheinende, reine Saphirblau am wichtigsten ist, solltest du eine Winterreise zum Vatnajökull planen. Einen detaillierten Vergleich von Zustieg, Fahrzeit und Erlebnis findest du im Guide Katla vs. Crystal Blue Ice Cave.


Im Dezember schenkt dir Vík gerade einmal 4 Stunden und 43 Minuten Tageslicht: Die Sonne geht erst gegen 10:50 Uhr auf und verabschiedet sich bereits um 3:33 Uhr Uhr wieder.
Ein Tagesausflug ab Reykjavík dauert von Tür zu Tür 10 bis 12 Stunden, wobei allein die reine Fahrtzeit ohne Verzögerungen etwa 2 Stunden und 38 Minuten pro Strecke beträgt. Wer nachrechnet, erkennt schnell das Problem: Große Teile der Fahrt finden vor Sonnenaufgang oder nach 4 Uhr Uhr in völliger Dunkelheit auf unbeleuchteten Landstraßen statt.
Wer das schon mitgemacht hat, bringt es auf den Punkt: Das Wintertageslicht ist extrem knapp, und Tagestouren legen weite Strecken im Dunkeln zurück. Die Tour klappt natürlich trotzdem, aber die landschaftlichen Höhepunkte der Südküste siehst du während der Fahrt kaum.
Es gibt zwei gute Lösungen: Übernachte direkt in Vík und schließe dich einer kurzen 3-stündigen Tour vor Ort an, so liegt der Höhlenbesuch voll im Tageslicht. Oder überlasse das Fahren ganz den Profis.
Die Kleingruppentour „Reykjavík: Südküste und Katla-Eishöhle“ ist ein 10-stündiger Ausflug inklusive Abholung, der Wasserfälle und den schwarzen Sandstrand geschickt mit der Höhle kombiniert. Ab Februar verlängert sich das Tageslicht auf über 8 Stunden, was die Planung spürbar entspannt. Im Dezember gilt: Wähle eine Tour mit Transfer und lass dich fahren.


Der Besucherstrom folgt einem festen Muster: Die Tagestouren aus Reykjavík treffen zur Mittagszeit an der Höhle ein, sodass es in den schmalen Kammern dann am vollsten wird.
Die ruhigen Momente erlebst du an den Rändern des Tages: bei der allerersten Abfahrt am Morgen, bevor die großen Busse anrollen, und bei der letzten Tour am Nachmittag, wenn sie schon wieder abgereist sind.
Der frühe Termin bietet noch einen Vorteil: Bei einer Tour um 9 am Uhr erlebst du oft fantastisches Morgenlicht in kleiner Gruppe, wenn die tief stehende Sonne über das Gletschereis streift und direkt in den Höhleneingang fällt.
Viele Gäste berichten, dass dieser frühe Start das Erlebnis noch magischer gemacht hat. Vor allem im Spätherbst lohnt sich der erste Slot, wenn jede Minute Tageslicht zählt.
Ab Vík starten die Touren in der Regel um 9 am, 11:00, 1 Uhr und 3 Uhr Uhr. Auf dieser Seite findest du Startzeiten von 8:30 Uhr bis 4:30 Uhr Uhr, sodass du deinen Besuch perfekt an den Randzeiten planen kannst.
Mit öffentlichen Bussen klappt das morgens nicht: Die Linie 52 erreicht Vík erst um 5 Uhr Uhr, lange nach der letzten Abfahrt. Ein praktischer Insidertipp: Wer eine Nachmittagstour gebucht hat, kann sich schon morgens am Treffpunkt melden. Manchmal werden spontan Plätze auf einer früheren Tour frei.
| Tief stehende Morgensonne, kleinste Gruppen | Perfekt für Fotografen und alle, die Ruhe suchen | |
|---|---|---|
| Mittag | Hellstes Licht von oben, vollste Höhlenkammern | Ideal für Tagesausflügler mit festem Zeitplan |
| Später Nachmittag | Wieder deutlich ruhiger, weicheres Licht | Optimal für Reisende mit Übernachtung in Vík |
Wenn du die Höhle bei Tageslicht erleben willst, ohne selbst zu fahren: Die Tour „Ab Vík: Katla-Eishöhle & Superjeep“ dauert 3 Stunden, startet mehrmals täglich ab Vík und beinhaltet die Führung samt Steigeisen und Helm.


Ein Sturm an der Südküste kündigt sich im Wetterbericht rechtzeitig an. Die isländischen Behörden stufen ihn nach Warnstufen ein: Bei einer orangefarbenen Warnung mit Windgeschwindigkeiten von 18 bis 35 m/s oder Böen über 40 m/s wird die Ringstraße 1 oft gesperrt.
Eine rote Warnung bedeutet Komplettsperrung und die Absage fast aller Ausflüge. Auf Straßenportalen gilt dann Fahrverbot, und eine gesperrte Straße darf unter keinen Umständen befahren werden.
Es ist der Wind, der Katla-Touren scheitern lässt. Regen fällt hier an rund der Hälfte aller Tage, und die Touren finden trotzdem statt. Extremer Wind ab 20 m/s kann jedoch zur Absage führen, ebenso wie Schmelzwasserüberflutungen, unpassierbare Pisten oder seismische Aktivitäten der Katla.
Einzelne Stürme schließen die Ringstraße meist für einige Stunden, selten für einen ganzen Tag. Rund um Vík liegt selten meterhoher Schnee, doch der Wind fegt hier regelmäßig mit voller Wucht über die Ebenen. Im Dezember 2022 waren die Straßen der Südküste einmal tagelang unpassierbar.
Sagt der Anbieter die Tour ab, kannst du kostenlos umbuchen oder erhältst den vollen Preis erstattet. Das gilt bei wetterbedingten Straßensperrungen, behördlichen Schließungen der Ringstraße 1 oder wenn die Höhle selbst unter Wasser steht.
Falls eine Sperrung dir den Weg nach Vík abschneidet, kontaktiere den Veranstalter sofort vor der geplanten Abfahrt, meist findet sich schnell eine unkomplizierte Lösung.
| Wenn das passiert | Was dann passiert |
|---|---|
| Extremwetter sperrt die Zufahrtsstraße zur Tour | Kostenlos umbuchen oder volle Rückerstattung erhalten |
| Anbieter sagt aus Sicherheits- oder Eisgründen ab | Volle Rückerstattung oder neuer Termin nach Wahl |
| Behörden sperren Route 1 und du erreichst Vík nicht | Du erhältst den vollen Betrag erstattet |
| Höhle ist überflutet oder aus Sicherheitsgründen zu | Alternativprogramm oder Stornierung möglich |
Das Wetterrisiko ist also fair geregelt: Buche deinen Wunschtermin ganz entspannt und lass das Wetter auf dich zukommen.


Die Strecke von Reykjavík nach Vík beträgt 187,4 km und dauert bei freier Fahrt rund 2 Stunden und 38 Minuten. Die Ringstraße 1 führt hier durch einige der exponiertesten Landschaften Islands.
Zwei Abschnitte erfordern besondere Vorsicht: Hellisheiði zwischen Reykjavík und Selfoss vereist im Winter häufig, und die offene Ebene unterhalb des Eyjafjallajökull ist berüchtigt für Windböen von über 25 m/s. Auch direkt um Vík treten immer wieder plötzliche, heftige Fallwinde auf.
Und dann kommt der Punkt, an dem kein normaler Mietwagen weiterhilft: Keine öffentliche Straße führt zur Höhle. Selbst geländegängige Miet-SUVs dürfen und können die rauen Schotterpisten zum Gletscher nicht befahren. Zur Höhle gelangt man ausschließlich mit den riesigen Superjeeps der lizenzierten Touranbieter. Für deinen Mietwagen ist in Vík also Endstation.
Plane das Parken vorab: Ein Veranstalter empfängt seine Gäste in der Lobby des Vík Inn am Víkurbraut, ein anderer am Busparkplatz hinter dem Icewear-Gebäude am Austurvegur 20 mit Blick zum Meer. Wichtig ist: Sei mindestens 20 Minuten vor Abfahrt da, um in Ruhe zu parken und einzuchecken. Details findest du in unserer Anfahrts- und Standortübersicht.
Checke vor Fahrtantritt immer drei Websites: umferdin.is für den Straßenzustand und Live-Webcams, vedur.is (isländischer Wetterdienst) für die Vorhersage und safetravel.is für offizielle Warnungen.
Zwar ist ein Allradfahrzeug gesetzlich nur auf den Hochlandpisten (F-Straßen) vorgeschrieben, für die winterliche Fahrt nach Vík empfiehlt es sich aber allemal. Plane genügend Puffer ein: Heftiger Gegenwind oder Schneeglätte können die Anfahrt schnell um eine Stunde verlängern.


Niemand betritt den Kötlujökull auf eigene Faust. Der Zugang zur Katla-Eishöhle ist ausschließlich im Rahmen geführter Touren mit zertifizierten Gletscherführern und professioneller Sicherheitsausrüstung gestattet, das ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern schützt auch dein Leben.
Die Guides prüfen die Höhle und das überhängende Eis jeden Tag aufs Neue. Wenn nötig, weichen sie auf andere sichere Abschnitte aus oder sagen die Tour ganz ab.
Ein ehrliches Wort zu den Voraussetzungen: Das Mindestalter variiert je nach Tour. Manche Veranstalter nehmen Kinder ab 6 Jahren mit, andere setzen die Grenze bei 8 Jahren an; bei manchen Privattouren gilt ab 6 Jahren im Sommer und ab 8 im Winter.
Eine Kleingruppentour ab Reykjavík schließt Kinder unter 8 Jahren, Personen mit Herzproblemen und Rollstuhlfahrende aus. Frühere Teilnehmer raten von der Tour für Kleinkinder sowie Personen mit Knie-, Knöchel- oder Rückenbeschwerden ab. Die Veranstalter weisen zudem darauf hin, dass die Route für mobilitätseingeschränkte Personen nicht geeignet ist.
Der Fußweg selbst ist eine leichte Wanderung von 1 bis 2 km über unebenes Gelände, die in den Programmen meist als einfach eingestuft wird: ca. 20 Minuten über sandige Pfade und 10 Minuten auf dem Gletscher. Andere Beschreibungen nennen 20 bis 25 Minuten für die Moränenquerung.
Zusammengefasst bist du rund eine halbe Stunde zu Fuß unterwegs. Das unwegsame Gelände ist die eigentliche Herausforderung: Wer Knieprobleme beim Bergab- oder Über-Stock-und-Stein-Gehen hat, sollte das bedenken. Ausführliche Details zu Risiken, Altersgrenzen und Fitness findest du in unserem Guide zu Sicherheit und Kindern.


In der Höhle herrschen das ganze Jahr über Temperaturen um den Gefrierpunkt, und von der Decke tropft pausenlos Schmelzwasser. Genau das unterschätzen viele: Über dir taut das Eis stetig ab, und nach Regenschauern sammelt sich das Wasser schnell im Eingangsbereich.
Deine Kleidung muss dich vor allem trocken halten, gegen die Kälte hilft das Zwiebelprinzip. Über deine Thermounterwäsche und eine wärmende Zwischenschicht (wie Fleece) gehört eine absolut wind- und wasserdichte Hardshell-Kombination aus Jacke und Hose.
Lass Jeans im Koffer: Sie saugen sich voll, werden schwer und kühlen dich rasend schnell aus; auch dicke Baumwollpullis sind ungeeignet.
Feste, knöchelhohe und wasserdichte Wanderschuhe mit griffigem Profil sind Pflicht für den oft matschigen, unebenen Weg. „Wasserdicht“ meint hier wirklich dicht: Nur wasserabweisende Stoffe geben unter dem ständigen Höhlentropfen schnell nach. Packe Mütze, Handschuhe und ein Paar trockene Wechselsocken ein, Pfützen und Schmelzwasser finden sonst garantiert ihren Weg.
Die technische Ausrüstung stellt der Guide: Steigeisen und Helm, bei manchen Touren auch Stirnlampen. Du musst dich nur um die passende Kleidung kümmern. Unsere vollständige Packliste zeigt dir Schicht für Schicht die beste Ausrüstung für jede Jahreszeit.
Ein kleiner Trick für den Weg draußen: Dreh dein Gesicht leicht aus dem Wind, damit dir der peitschende Regen nicht direkt in die Augen schlägt. Auf dem Gletscher wehen oft kräftige Böen, die dich aus dem Tritt bringen können, achte auf sicheren Stand und behalte die Hände nach Möglichkeit frei.


Der Ablauf einer 3-stündigen Tour ab Vík überrascht viele beim ersten Mal: Nur etwa ein Sechstel der Zeit verbringst du tatsächlich im Inneren der Eishöhle. Der Rest ist pure Fahrt und Wanderung durch grandiose Natur, und dieser Weg lohnt sich genauso.
Los geht es am Treffpunkt in Vík. Schon nach kurzer Zeit verlässt der Superjeep die geteerte Ringstraße und biegt auf die schwarzen Schotter- und Schwemmlandebenen von Mýrdalssandur ab.
Es folgt eine rund 40-minütige Fahrt pro Strecke über schwarzen Lavasand und durch flache Gletscherflüsse, eine herrlich holprige Offroad-Piste, bei der empfindliche Mägen manchmal rebellieren. Viele Reisende beschreiben schon diese wilde Fahrt an zerklüfteten Bergen vorbei als eigenständiges Highlight.
Am Gletscherrand angekommen, legst du Helm und Steigeisen an. Dann folgt der 1 bis 2 km lange Fußweg über unebene Moränen mit leichten Steigungen. Je nach Route dauert dieser Marsch etwa 20 bis 30 Minuten.
Manche empfinden ihn als einfachen Spaziergang, andere mit Steigeisen als durchaus fordernd. In der Höhle selbst verbringst du dann etwa 20 bis 30 Minuten: Du bestaunst die tiefschwarzen Aschebänder im blauen Eis, während der Guide erklärt, wie Vulkane und Gletscher dieses Wunder über Jahrhunderte geschaffen haben.
Die Guides kennen zudem die besten Fotospots und machen gern ein Bild von dir. Eine heiße Suppe nach der Rückkehr in Vík schmeckt danach einfach unschlagbar gut.
Lobby des Vík Inn oder Icewear-Busparkplatz
Holpriges Offroad-Abenteuer zum Gletscherrand
Unebenes Gelände, zuvor Steigeisen anlegen
Schwarze Vulkanasche, blaues Eis & Fotostopps
Aufwärmen bei heißer Suppe im Ort
Die scheinbar kurze Zeit im Eis trübt das Erlebnis keineswegs: Fast alle Besucher bezeichnen den Höhlenbesuch als absolutes, fast magisches Highlight ihrer Islandreise.


Manche Besucher treten aus der Höhle und wollen am liebsten sofort wieder umdrehen. Der reguläre Besuch dauert 20 bis 30 Minuten im Eis, ein Moment des Staunens und Schauens ohne Klettern oder sportliche Höchstleistungen. Für alle, die mehr wollen, gibt es die perfekte Verlängerung.
Die „Katla-Eishöhle: Erweiterte geführte Tour mit Superjeep“ dehnt den Ausflug auf 4 Stunden aus. Sie ergänzt den Höhlenbesuch um eine ausgedehnte Wanderung über den Gletscher, führt zu versteckten Eiscanyons und verborgenen Wasserfällen, die normale Gruppen nie zu Gesicht bekommen.
Es bleibt eine Genusswanderung ohne technisches Eisklettern unter Führung erfahrener Gletscherguides, schenkt dir aber deutlich mehr Zeit auf dem Eis, in herrlich kleiner Gruppe abseits der Pfade.
Gut zu wissen: Eine klassische Gletscherwanderung bedeutet kontinuierliches Wandern und Steigen auf dem Eis und ist körperlich fordernder; der Katla-Höhlenbesuch erfordert lediglich einen leichten Fußweg von 1 bis 2 km über Geröll.
Die erweiterte Version schlägt genau die Brücke dazwischen: mehr Bewegung auf dem Eis, ganz ohne Seilschaften. Perfekt gebucht, wenn dir die Höhle allein zu kurz vorkommt. Wer zwischen reiner Gletscherwanderung und Höhlenbesuch schwankt, liest am besten unseren Guide zu Katla-Eishöhlen- und Gletschertouren.


Nach einer Katla-Tour bleibt dir noch reichlich Zeit für die Wunder der Südküste. Die perfekte Route stellt sich fast von selbst zusammen: der Seljalandsfoss, hinter dessen Wasserschleier du bei gutem Wetter spazieren kannst; der mächtige Skógafoss mit Aussichtspunkten oben und unten; und der schwarze Lavastrand Reynisfjara mit seinen markanten Basaltsäulen bei Vík.
Die 10-stündige Reykjavík-Kleingruppentour und die 12-stündigen Tagestouren verbinden diese Highlights harmonisch mit der Eishöhle, eingestuft als leicht bis mittelschwer.
Für Reynisfjara braucht es vorab ein klares Wort der Warnung: Am Strand gibt es ein farbiges Ampelsystem. Leuchtet Gelb, meide den gelben Strandabschnitt. Leuchtet Rot, bleib unbedingt im oberen Bereich und beobachte das Meer nur mit großem Abstand; bei Orange halte mindestens 25 Meter Distanz zur Brandung.
Die berüchtigten tückischen „Sneaker Waves“ (Monsterwellen) rollen völlig unberechenbar heran. Kinder gehören immer an die Hand von Erwachsenen, und die Ranger können den Strand bei Gefahr jederzeit sperren.
Ein letzter Rat erfahrener Island-Reisender: Wenn du noch nie auf einem isländischen Gletscher gestanden hast, setze die Eishöhle ganz oben auf deine Liste.
Wasserfälle und schwarze Strände gibt es an vielen Orten der Erde, eine Eishöhle tief im Herzen eines gletscherbedeckten Vulkans findest du nur hier. Die ideale Reihenfolge für deinen Ausflug findest du in unserem Guide für Südküsten-Kombinationstouren.

Die Katla-Eishöhle lohnt sich in jedem einzelnen Monat, das ist ihr riesiger Vorteil gegenüber anderen isländischen Eishöhlen. Wähle die früheste Vormittags- oder die späteste Nachmittagstour für sanftes Licht und ruhige Momente.
Buche im Sommer einige Tage und für den Juli deutlich im Voraus. Behalte Sturmwarnungen im Auge, sie sind der einzige echte Unsicherheitsfaktor. Wenn du das beachtest, steht deinem Abenteuer nichts mehr im Weg.

Frühe Touren fangen das Licht des Sonnenaufgangs im Eis ein























Juli-Termine unbedingt einige Tage im Voraus buchen

Finde heraus, wie die Höhle aktuell aussieht, und sichere dir deine Plätze rechtzeitig vor der Abreise.

Plane die Anfahrt nach Vík so, dass Route und gebuchte Startzeit perfekt zusammenpassen.

Erfahre, wie Mindestalter und Kondition die Wahl deiner Tour beeinflussen.

Stimme deine Kleidung auf deinen Reisemonat ab, von klirrender Winterkälte bis zu sommerlichem Schmelzwasser.

Vergleiche Katlas ganzjährige Saison mit den reinen Winterhöhlen am Jökulsárlón.

Mach mehr aus deinem Tag und kombiniere den Höhlenbesuch mit einer ausgedehnten Wanderung auf dem Mýrdalsjökull.

Finde heraus, welche Eishöhlen in ganz Island während deines Reisemonats geöffnet sind.

Erfahre, worauf zertifizierte Gletscherführer jeden Morgen und zu jeder Jahreszeit achten.

Buche eine Privattour und gestalte deine Zeit auf dem Gletscher ganz nach deinen Wünschen.

Wähle eine kleine Gruppe am frühen Morgen oder späten Nachmittag für eine wunderbar ruhige Höhle.

Kombiniere deinen Höhlenbesuch mit einer Gletscherwanderung und vergleiche den sportlichen Anspruch.

Kröne deinen Tag an der Südküste mit einem Gletscherflug samt zweier Landungen, im Sommer wie im Winter.

Ergänze deinen Reisemonat mit Wasserfällen, Stränden und den schönsten Stopps entlang der Südküste.

Entdecke Tagestouren ab Reykjavík, die das knappe Tageslicht deines Reisemonats optimal nutzen.

Vergleiche Gletscherwanderung und Eishöhlenbesuch in Sachen Saison, Ausrüstung und Kondition.

Plane deine Fahrtroute vorausschauend, damit du deine Wintertour ab Vík pünktlich erreichst.

Informiere dich über Temperaturen, Regen und Wind für deinen Reisemonat an der Südküste.

Plane ein unvergessliches 3-Tage-Abenteuer an der Südküste rund um deine Eishöhlentour.
Früheste Startzeit wählen für die ruhigste Höhle
Monat für Monat, Vormittag vs. Nachmittag: Worauf es bei deiner Tour ankommt.
Hvolsvöllur2026Ja. Geführte Touren finden das ganze Jahr über statt. Im Sommer ist Katla oft die einzige natürliche Eishöhle in ganz Island, die geöffnet hat. Die Guides prüfen das Eis täglich und wählen sichere Pfade, weshalb sich das Innere von Besuch zu Besuch verändern kann.
Das Gletscherdach über der Höhle ist außergewöhnlich dick und hält dem sommerlichen Tauen stand. Zudem kontrollieren und sichern die Guides das Eis laufend ab. Während die Höhlen am Jökulsárlón vom Frühjahr bis in den Spätherbst geschlossen bleiben, läuft der Betrieb an der Katla weiter.
Wer die Höhle möglichst ungestört erleben will, wählt die allererste Tour am Vormittag oder den letzten Slot am Nachmittag, dann sind die großen Tagesausflugsbusse noch nicht da oder schon wieder weg. Im Spätherbst fängt eine frühe Tour zudem das beste natürliche Licht auf dem Gletscher ein.
In der Eishöhle selbst verbringst du rund 20 bis 30 Minuten. Die abenteuerliche Fahrt im Superjeep ab Vík über die vulkanischen Schotterebenen dauert etwa 40 bis 60 Minuten pro Strecke und macht den Großteil der dreistündigen Tour aus.
Ein Gast, der in der ersten Septemberwoche dort war, schwärmte, die Tour habe alle Erwartungen übertroffen, vor allem die Farbkontraste und die Landschaft. Da sich die Höhle stetig wandelt, sieht sie oft anders aus als auf alten Fotos; im Spätsommer formiert sie sich mitunter gerade neu.
Der Winter verwandelt die Landschaft in ein weißes Schneemeer, bringt aber sehr kurze Tage mit sich, im Dezember gibt es um Vík herum nur etwa 5 Stunden Licht. Touren finden planmäßig statt. Eine Tagestour ab Reykjavík legt dann längere Strecken im Dunkeln zurück; wer in Vík startet, nutzt das Tageslicht besser aus.
Ja, in beiden Monaten finden täglich Touren statt. Der Spätherbst eignet sich bei einer frühen Abfahrt hervorragend für stimmungsvolles natürliches Licht in der Höhle. Katla ist bereits in vollem Gange, während die reinen Winterhöhlen anderswo oft noch geschlossen sind.
Schwere Stürme und Schneeverwehungen können die Ringstraße zwischen Reykjavík und Vík für ein paar Stunden oder selten auch für einen ganzen Tag unpassierbar machen. Erreichst du Vík deshalb nicht, gib dem Touranbieter sofort Bescheid. Sagt der Veranstalter die Tour wetterbedingt ab, kannst du kostenlos umbuchen oder erhältst den vollen Preis zurück.
Nein. Zur Höhle führt keine öffentliche Straße. Man benötigt speziell ausgerüstete Superjeeps, die nur von lizenzierten Veranstaltern gefahren werden. Eine geführte Tour mit zertifiziertem Gletscherguide und Sicherheitsausrüstung ist zu jeder Jahreszeit der einzig mögliche und erlaubte Weg.
Da es keine Schließzeiten gibt, entscheidet dein persönlicher Geschmack: Der Sommer bietet schneefreie Straßen und endlos langes Tageslicht, der Winter tief verschneite Gletscherlandschaften. Das faszinierende, von schwarzen Aschebändern durchzogene blaue Eis siehst du das ganze Jahr über, und die Höhle erfindet sich wöchentlich neu.

Mit dem Slot um 8:30 Uhr Uhr umgehst du den Mittagsansturm
Abfahrten den ganzen Tag über ab Vík oder mit Reykjavík-Transfer bei der Tagestour, und bis zu 24 Stunden vor Beginn mit voller Rückerstattung stornierbar.