







Hast du Sorge, dass dein Reisemonat einen Eishöhlenbesuch ausschließt? Buche eine wetterfeste Höhle: Katla ist ganzjährig per Super-Jeep erreichbar, die Kristallhöhlen leuchten von Dezember bis Februar tiefblau und zertifizierte Guides prüfen das Eis jeden Tag. Wähle deinen Monat und tritt ein in den Gletscher.

"Mein Mann und ich zählen diesen Ausflug zu unseren Top 3 aller Zeiten. Im Gletscher zu stehen war überwältigend, wir hatten überhaupt keinen Zeitdruck und unser Guide hat viel erklärt und tolle Fotos gemacht. Sehr zu empfehlen!"
Pfützen bei Katla im Sommer; trockene Socken einpacken
Die natürlichen Kristallhöhlen des Vatnajökull schließen mit Beginn der Frühlingsschmelze, während Katla bei Vík und der Langjökull-Eistunnel das ganze Jahr über zugänglich sind. Dein Reisemonat entscheidet also, wohin du fährst und was du erlebst.
Die natürlichen Kristallhöhlen des Vatnajökull sind etwa von November bis März zugänglich, teils auch von Oktober bis April, je nach Bedingungen.
Es gibt keinen festen Saisonstart: Die Veranstalter suchen jeden Herbst nach neuen Höhlen und öffnen sie erst, wenn das Eis absolut tragfähig ist.
Die Katla-Eishöhle bei Vík und der Eistunnel im Langjökull sind das ganze Jahr über geöffnet, auch im Juli, August und September.
Das intensivste Blau erlebst du von Dezember bis Februar, wenn anhaltende Kälte die Höhlenform stabil hält.
Buche Katla im Sommer mindestens einige Tage im Voraus, für den Hochsommer im Juli deutlich früher.
Wenn du zwischen Frühling und frühem Herbst reist, buche eine Tour zur Katla-Eishöhle ab Vík (ganzjährig geöffnet) oder den Langjökull-Eistunnel ab Húsafell, und hebe dir die Kristallhöhlen im Vatnajökull für eine Winterreise auf.
Die Antwort auf die Saisonfrage besteht aus zwei Teilen. Die natürlichen Kristallhöhlen des Vatnajökull nahe Jökulsárlón sind ein klares Wintererlebnis: Die meisten Tourberichte nennen die Zeit von Anfang November bis März, einige Angebote fassen das Zeitfenster sogar von Oktober bis April, immer abhängig von den Bedingungen vor Ort.
Einen festen Eröffnungstag gibt es nicht. Die Veranstalter erkunden jeden Herbst neue Höhlen und geben sie frei, sobald das Eis trägt.
Außerhalb dieses Fensters gehst du keineswegs leer aus. Die Katla-Eishöhle bei Vík ist das ganze Jahr über zugänglich, auch im September, wenn die meisten Vatnajökull-Höhlen bei Jökulsárlón noch nicht stabil oder geöffnet sind. Auch der künstlich angelegte Eistunnel im Langjökull, erreichbar ab Húsafell, ist in jedem Monat geöffnet.
| Typisches Zeitfenster | Was zu beachten ist | |
|---|---|---|
| Vatnajökull-Kristallhöhle | November bis März, teils Oktober bis April | Geschlossen von Mai bis September, da Schmelzwasser die Höhlen füllt |
| Katla-Eishöhle bei Vík | Ganzjährig | Abhängig von Wetter und Eisverhältnissen; die Höhle verändert sich stetig |
| Langjökull-Eistunnel ab Húsafell | Ganzjährig | Künstlich angelegt und überwacht, sieht daher bei jedem Besuch ähnlich aus |
Der Kalender entscheidet also über die Höhle: Eine Sommerreise führt zu Katla oder zum Langjökull, im Winter öffnen sich zusätzlich die Kristallhöhlen. Vergleiche die Zeiten mit deinen Reisedaten, bevor du dich auf einen bestimmten Gletscher festlegst.

Der Grund für die Saisons liegt im Wasser. Die Höhlen des Vatnajökull werden durch Schmelzwasser geformt. Im Sommer fließt es so stark, dass es die Gänge füllt, die Decken ausdünnt und die Formationen instabil macht.
Die Winterkälte bremst den Wasserfluss und festigt das Eis, deshalb existieren die Kristallhöhlen überhaupt erst von Spätherbst bis Frühjahr. Wärmeperioden mit Wind und Regen können allerdings selbst mitten in der Saison dazu führen, dass ein Gang rasch voll Wasser läuft.
Bei Katla sieht das anders aus. Die Höhle liegt im oberen Bereich des Kötlujökull, wo die Gefahr plötzlicher Überflutungen geringer ist als bei Höhlen am Gletschergrund.
Zudem isolieren Schichten aus Vulkanasche das Eis und verlangsamen die Schmelze. Geothermische Wärme des Vulkans Katla wirkt tief unter dem Mýrdalsjökull weiter, während Schmelzwasser Jahr für Jahr neue Öffnungen schafft und erweitert.
Ein Selbstläufer ist der Sommerbesuch trotzdem nicht. Guides wählen täglich die sichersten Stellen aus, und die Höhle verändert sich durch Wetter, Temperatur und Eisbewegungen laufend. Die ganzjährige Verfügbarkeit gilt für die Tour, welche Kammer du letztlich betrittst, entscheidet dein Guide am Morgen vor Ort.


Winterreisende kommen wegen der Farben, und der Kalender enttäuscht sie nicht. Am blauesten leuchtet das Eis von Dezember bis Februar, wenn anhaltende Kälte die Schmelzwasserkanäle zu stabilen Höhlen gefrieren lässt.
Dichtes, uraltes Eis schluckt alle Farben außer Blau; diffuses Licht bei bedecktem Himmel lässt das Blau oft noch satter wirken als greller Sonnenschein. Im Februar hast du zu diesem stabilen Eis etwa 8,6 Stunden Tageslicht, während es im Dezember kaum vier sind.
Ein Blick auf die Realität hinter den Fotos lohnt sich: Das Eis bei Katla ist von schwarzen und grauen Aschebändern durchzogen, die von früheren Vulkanausbrüchen stammen und im komprimierten Schnee eingeschlossen wurden.
Diese dunkle Marmorierung macht den unverwechselbaren Charakter der Höhle aus, und mancher Reisende, der beide Höhlen besucht hat, fand Katla am Ende sogar beeindruckender. Die reine, lichtdurchlässige Saphirhöhle findest du dagegen im Vatnajökull.
Kein Bild garantiert dir das exakte Aussehen deiner Höhle. Die Katla-Höhle hat sich schon innerhalb eines einzigen Jahres von einem engen Frühjahrstunnel in einen weiten Herbstdom verwandelt. Die Guides wählen stets die sichersten Formationen aus; was du siehst, kann sich also vom Werbefoto oder von den Bildern deiner Freunde aus dem März unterscheiden.
Dichtes Eis leuchtet tiefblau, doch bei Katla prägen schwarze und graue Aschebänder das Bild, dunkle Schichten gehören dazu
Höhlen verändern sich, schmelzen und formen sich wöchentlich um; Guides bringen dich zur sichersten Formation des Tages
Die meisten Naturhöhlen schließen im Sommer wegen Schmelzwasser, und Katla verändert ihre Gestalt im Jahreslauf
Am Ende zählt vor allem eine Haltung: Komm für das Erlebnis Gletscher, und überlasse dem Guide die Wahl der Tagesformation. Fotos wecken die Vorfreude, das Eis schreibt die Details.


Das Tageslicht bestimmt im Winter den gesamten Ablauf. Im November sind es etwa sechs Stunden Licht, im Dezember nur vier, im Januar fünf, bevor der März wieder fast zwölf Stunden bietet.
Die Veranstalter legen die Touren daher in die hellste Zeit des Tages, meist zwischen 10:00 und 2 Uhr Uhr, verteilen Stirnlampen für das Dämmerlicht im Eis und planen die Stopps an der Südküste so, dass alles vor Einbruch der Dunkelheit besichtigt ist.
Im Sommer kehrt sich das Bild um: Der Juli bringt rund 20 Stunden Licht und milde 9,7 °C am Nachmittag. Das sorgt für viel zeitlichen Spielraum, aber auch für mehr Betrieb auf den Wegen.
Der Januar ist das genaue Gegenteil: Temperaturen um minus fünf Grad, Schnee an zwei von drei Tagen und die geringsten Besucherzahlen des Jahres.
September: 5 von 5 for besucherandrang. Gut besuchte Touren bei herbstlicher Abkühlung und rund 13 Stunden Tageslicht.
Tippe auf einen Monat für Details.
Juni: 21.6 Stunden Tageslicht. Der Sommer bringt über 21 Stunden Helligkeit, während die Hauptsaison spürbar anzieht.
Tippe auf einen Monat für Details.
Juli: Höchstwerte um 9.7 °C. Hochbetrieb bei den Gletschertouren mit den wärmsten Temperaturen des Jahres um 10 °C.
Tippe auf einen Monat für Details.
Wäge die Monate gut ab. Im Dezember erwartet dich ein straff getakteter Ausflug im kurzen Zeitfenster des Lichts, und kältere Hände.
Der Juli bietet lange Tage und mehr Trubel an den Fotospots; der September ist der geschäftigste Monat der Spätsaison, während der Oktober am ruhigsten verläuft. Frühling und Herbst liegen dazwischen, und der Februar bietet stabiles Eis bei ausreichend Tageslicht für tolle Eindrücke.


Die Buchungsfristen variieren je nach Saison, stimme deine Planung also auf die Höhle ab. Touren nach Katla solltest du im Sommer mindestens einige Tage im Voraus reservieren, für den stark nachgefragten Juli noch deutlich früher.
Auch bei den Kristallhöhlen im Winter lohnt sich eine frühe Buchung, da die Saison kurz ist und alle Touren in das knappe Tageslichtfenster drängen.
Am besten buchst du zuerst die Eishöhlentour und planst den Rest deiner Reiseroute darum herum. Dank kostenloser Stornierung bis zu 24 Stunden vor Beginn bleibst du flexibel, falls das Wetter deine Pläne durchkreuzt. Steht dein Reisemonat fest, sichere dir deinen Wunschtermin, und lass das Wetter die einzige Unbekannte sein.


Eine natürliche Eishöhle verändert sich ständig, deshalb wird die Sicherheitslage jeden Tag neu bewertet. Die Guides beobachten Temperatur und Wind an den beiden Vortagen sowie am Morgen selbst und prüfen das Eis am Eingang. Wasseransammlungen, loses Gestein, brüchiges Eis oder Risse in der Decke bedeuten das sofortige Aus für die Höhle.
Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt ohne sichtbare Schmelze oder fließendes Wasser gelten als relativ sicher. Stellen, die als unsicher eingestuft werden, meidet man an diesem Tag, und die Guides suchen nach alternativen Wegen im Eis.
Aus diesem Grund ist ein Alleingang ausgeschlossen. Natürliche Eishöhlen dürfen nur mit lizenziertem Guide betreten werden; im Vatnajökull-Nationalpark ist der Zutritt auf eigene Faust gänzlich untersagt.
Auch Katla ist ausschließlich mit Führung zugänglich; die speziellen Super-Jeeps für den Weg zum Ausgangspunkt werden von Touranbietern betrieben. Die hier vorgestellten Touren beinhalten immer einen zertifizierten Gletscher-Guide sowie Sicherheitsausrüstung wie Steigeisen und Helm.
Die Höhle zeigt Wasser, Brucheis oder Deckenrisse Der Guide sperrt die Höhle für diesen Tag und führt die Gruppe zu einer sicheren Alternative oder auf einen anderen Gletscherabschnitt Wärmeeinbruch oder starker Regen haben die Höhle geflutet oder geschmolzen Die Tour kann verschoben oder abgesagt werden, da Schmelzwasser Gänge rasch fluten kann Kein zertifizierter Guide Kein Zutritt. Der Zugang zu Katla und den Vatnajökull-Höhlen ist nur im Rahmen geführter Touren erlaubt
Für deine Buchung heißt das ganz einfach: Wähle eine Tour mit kostenloser Stornierung und vertraue auf die morgendliche Entscheidung deines Guides. Eine Höhle, die heute nicht passierbar ist, kann morgen schon wieder sicher sein.


Das Wetter beeinflusst beide Teile des Ausflugs: die Anfahrt und den Gletscher. Die Ringstraße 1 wird bei schweren Stürmen regelmäßig gesperrt, meist für einige Stunden, manchmal für einen ganzen Tag. Im Dezember 2022 legten Blizzards die beliebte Südküste tagelang lahm.
Orangefarbene Wetterwarnungen mit Windgeschwindigkeiten von 18 bis 35 m/s oder Böen über 40 m/s führen oft zu Sperrungen; bei Alarmstufe Rot kommt es zu großflächigen Schließungen und Absagen. Auch Katla-Touren werden bei extremem Wetter, etwa bei Windgeschwindigkeiten über 20 m/s, abgesagt.
Die Lösung ist unkompliziert: Prüfe vor der Abfahrt Straßen- und Wetterportale und kontaktiere den Veranstalter sofort, falls eine Sperrung vorliegt, noch vor der Abfahrtszeit.
Sagt der Anbieter aus Gründen von Wetter, Sicherheit oder Eisverhältnissen ab, kannst du kostenlos umbuchen oder erhältst den vollen Preis zurück. Das gilt auch, wenn dir eine Straßensperrung den Weg zum Treffpunkt abschneidet.
| Wenn das passiert | Was dann passiert |
|---|---|
| Der Anbieter sagt wegen Wetter oder unsicherem Eis ab | Du kannst umbuchen oder erhältst eine vollständige Rückerstattung |
| Behörden sperren die Straße und du erreichst den Treffpunkt nicht | Der Veranstalter wertet dies als Sicherheitsstornierung: Geld zurück oder neuer Termin |
| Du fährst selbst und siehst morgens eine Sperrung | Rufe den Anbieter vor der Abfahrtszeit an, um deine Optionen zu besprechen |
| Die Tour findet statt, aber die Bedingungen ändern sich | Die Route kann aus Sicherheitsgründen angepasst oder umgeleitet werden |


Mache aus deinem Reisezeitraum eine klare Entscheidung. Wer im Winter das tiefblaue Eis sucht, bucht Touren am Vatnajökull, wo die Kristallhöhlen von Oktober bis April geöffnet sind.
Im Sommer stehen zwei ganz unterschiedliche Ganzjahres-Ziele zur Wahl: die natürliche Katla-Höhle bei Vík mit ihren Aschestreifen oder der künstlich gebaute Langjökull-Tunnel ab Húsafell, der das ganze Jahr über ein gleichbleibendes Erlebnis bietet.
Für eine Reise in der wärmeren Jahreszeit ist die Tour Ab Vík: Katla-Eishöhle & Super-Jeep die passendste Option mit einer Naturhöhle: ein dreistündiger Ausflug inklusive Super-Jeep-Fahrt Richtung Mýrdalsjökull, Gletscherwanderung zur Höhle, zertifiziertem Guide und kompletter Ausrüstung. Sie findet das ganze Jahr über statt und bleibt, wie jede Naturhöhle, vom Wetter abhängig.
| Prüfen | Warum es wichtig ist | Unsere Empfehlung |
|---|---|---|
| Worauf du achten solltest | Warum es wichtig ist | So schneidet die Katla-Super-Jeep-Tour ab Vík ab |
| Saisonfenster | Die Kristallhöhlen schließen im Sommer, dein Reisemonat grenzt die Gletscherwahl ein | Ganzjährig geöffnet, wetter- und bedingungsabhängig |
| Naturhöhle oder künstlicher Tunnel | Naturhöhlen verändern sich und können entfallen; der Langjökull-Tunnel ist überwacht und beständig | Eine Naturhöhle am Kötlujökull, täglich neu ausgewählt |
| Startort | Vík liegt etwa 2,5 Stunden von Reykjavík entfernt, Jökulsárlón rund 5 Stunden | Treffpunkt in Vík, längere Touren auch ab Reykjavík |
| Dauer und Gehstrecke | Die Zeit im Eis ist kurz, der Zustieg führt über unwegsames Gelände | Rund 3 Stunden mit kurzer Gletscherwanderung in rauem Terrain |
| Sicherheitsbedingungen | Wetter- und eisbedingte Absagen kommen vor | Kostenlose Stornierung bis 24 Std. vorab; Führung und Ausrüstung inklusive |
Wer im Sommer kurzfristig bucht, schaut am besten zuerst nach Abfahrten zur Katla-Höhle. Winterreisende, die blaues Eis sehen wollen, haben ein kürzeres Zeitfenster und weniger Plätze, hier entscheidet vor allem die passende Reisewoche.


Rechne realistisch: Bei einer dreistündigen Katla-Tour ab Vík verbringst du etwa 30 Minuten in der Höhle selbst, das ist rund ein Sechstel der Gesamttour. Die Fahrt im Super-Jeep dauert etwa 40 Minuten pro Strecke über schwarzen Lavasand und seichte Bäche.
Der Fußweg vom Ausstieg bis zum Eingang ist 1 bis 2 km lang und dauert je nach Route und Witterung etwa 20 bis 25 Minuten über unebenes Gelände.
Viele Gäste empfinden gerade diesen Offroad-Teil als Highlight für sich: eine holprige Fahrt durch vulkanische Schwemmebenen. Unterwegs erzählt der Guide Spannendes über den Gletscher, den Vulkan und die Entstehung der Höhle, das rundet den Tag perfekt ab.
Was Erstbesucher oft unterschätzen: Der Weg zur Höhle erfordert etwas Kondition; manche empfinden das Gehen mit Steigeisen als anstrengend. In der Höhle selbst bewegst du dich auf einfachem Eis, ganz ohne Klettern oder Seilsicherung. Bei durchschnittlicher Fitness ist das problemlos machbar. Wer mehr Action auf dem Eis sucht, wählt lieber eine richtige Gletscherwanderung.
Der Großteil der dreistündigen Tour entfällt auf die Jeepfahrt, die Wanderung und die Erzählungen des Guides
Die holprige Fahrt über schwarzen Sand und Bäche bleibt genauso in Erinnerung wie das Eis
Stelle dich auf unebenen Boden ein, der feste Schuhe verlangt, und ein Tempo, das der Guide vorgibt
Die Eishöhlentour führt dich ins Eis hinein; eine Gletscherwanderung erkundet die weite Oberfläche

In der Höhle herrschen das ganze Jahr über rund 0 °C, im Juli ist es drinnen also deutlich kälter als draußen. Im Sommer trägst du am besten mehrere Schichten unter einer wasserdichten Jacke und legst für die Fahrt eine leichtere Lage bereit.
Im Winter brauchst du die volle Winterausrüstung: Thermounterwäsche, Fleece, Mütze und Handschuhe. Draußen ist es ohnehin oft feucht: Bei Katla regnet es im Schnitt an jedem zweiten Tag.
Die Schuhe machen den größten Unterschied. Wähle feste, wasserdichte Wanderschuhe mit gutem Knöchelhalt und griffigem Profil für den unebenen, oft matschigen Weg. Von den Höhlendecken tropft Schmelzwasser, Pfützen fordern die Schuhe heraus, ein Paar trockene Wechselsocken im Rucksack zahlt sich garantiert aus.
Die technische Ausrüstung, Steigeisen und Helm, stellt der Veranstalter, am Langjökull teils auch Schneeanzüge. Für die passende Kleidung musst du selbst sorgen. Jeans saugen sich bei Nässe voll, werden kalt und schwer. Lass sie im Hotel und ziehe stattdessen eine Regenhose über deine warmen Schichten.

Geführte Katla-Tagestouren ab Reykjavík verbinden die Highlights für dich: Die 12-Stunden-Variante hält an den Wasserfällen Seljalandsfoss und Skógafoss, die 10-stündige Kleingruppentour steuert zusätzlich den schwarzen Sandstrand Víkurfjara an. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht bis moderat, du erlebst an diesem Tag weit mehr als nur das Eis.
Für Aktivitäten auf dem Wasser kommt es auf die Saison an. Bootstouren auf der Gletscherlagune Jökulsárlón finden von Anfang Mai bis Oktober statt; die wendigen Schlauchboote fahren bis Oktober, Amphibienfahrzeuge je nach Wetter und Eis teils bis November.
Im Winter lässt sich der Besuch der Kristallhöhlen wunderbar mit der Lagune kombinieren, im Sommer kannst du direkt auf ein Boot steigen.
Wer mehr Zeit hat, wählt eine dreitägige Tour zu Golden Circle, Gletscherlagune und Eishöhle inklusive zwei Übernachtungen. Die Route wird saisonal angepasst, sodass die Höhle exakt zu deinem Reisemonat passt.
Die Stopps am Golden Circle erfordern kaum zusätzliche Fahrzeit: Die heißen Quellen am Geysir liegen fußläufig beieinander, und der Wasserfall Gullfoss ist nur eine kurze Fahrt entfernt. Eine dreitägige Reise schenkt dir genau diese entspannte Vielfalt, ohne dass der Tag in Hektik verfällt.

Bei dieser Frage muss man zwei Strecken unterscheiden: Du kannst problemlos selbst nach Vík zum Treffpunkt fahren.
Die Strecke ab Reykjavík beträgt 187,4 km und dauert bei freier Fahrt etwa 2 Stunden und 38 Minuten, bei Glätte auf dem Pass Hellisheiði oder bei Sturmböen über 25 m/s am Eyjafjallajökull entsprechend länger. Sei etwa 20 Minuten vor Beginn am Treffpunkt Vík Inn, um in Ruhe einzuchecken.
Bis direkt an die Höhle kannst du jedoch nicht fahren. Die Pisten zum Ausgangspunkt bei Katla sind nur mit speziellen Super-Jeeps befahrbar; ein normaler Miet-SUV kommt dort nicht durch. Der Transfer im Allrad-Truck ist Teil der Tour, genau deshalb trifft man sich in Vík.
Im Winter solltest du auch an die Rückfahrt denken. Im Dezember gibt es in Vík weniger als fünf Stunden Tageslicht; eine Tagestour ab und bis Reykjavík bedeutet also langes Fahren im Dunkeln.
Wer weiter ostwärts nach Jökulsárlón fährt, übernachtet am besten in Vík oder Kirkjubæjarklaustur. Geführte Katla-Tagestouren ab Reykjavík mit Abholung nehmen dir das Fahren komplett ab.

Erst planen, dann buchen. Der Winter, etwa von November bis März, öffnet die kristallblauen Naturhöhlen des Vatnajökull. In allen anderen Monaten kannst du bei Katla nahe Vík oder im künstlich angelegten Eistunnel im Langjökull trotzdem tief ins Eis eintauchen.
Passe die Höhle an deine Reisedaten an, buche für den Juli frühzeitig und überlasse die morgendliche Eiseinschätzung dem Guide.

Katla ganzjährig geöffnet; Kristallhöhlen schließen im Frühjahr
























Vatnajökull-Höhlen schließen meist zum 1. April

Neu beim Thema Eishöhlen in Island? Hier erfährst du, wie die Touren ablaufen und auf welchen Gletschern sie liegen.

Besorgt wegen tauendem Eis? Erfahre, wie zertifizierte Gletscher-Guides für deine Sicherheit zu jeder Jahreszeit sorgen.

Mit eigener Gruppe unterwegs? Entdecke individuelle Touren, die Sommer wie Winter buchbar sind.

Keine Lust auf große Busse? Finde Touren in kleinen Gruppen für ein entspanntes Erlebnis auch in der Hochsaison.

Lust auf mehr Zeit auf dem Eis? Kombiniere den Höhlenbesuch mit einer geführten Gletscherwanderung.

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Sommer oder Winter bei Katla? Unser Monatsüberblick zeigt dir die beste Reisezeit für deine Pläne.

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In der Höhle tropft Schmelzwasser das ganze Jahr. Sieh dir unsere Packliste für Sommer und Winter an.

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In der Höhle hat es rund 0 °C, selbst im Juli
Kurze Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Eishöhlen-Saison.
Hvolsvöllur2026Touren in die natürlichen Höhlen des Vatnajökull starten meist Anfang Oktober; die Saison für die Kristallhöhle bei Jökulsárlón läuft von etwa Anfang November bis März. Veranstalter erkunden jeden Herbst neue Höhlen.
Ja. Die Katla-Eishöhle ist das ganze Jahr über zugänglich, auch im Juli und August. Der künstliche Eistunnel im Langjökull ist ebenfalls ganzjährig geöffnet. Die meisten Naturhöhlen im Vatnajökull schließen im Sommer, da Schmelzwasser sie instabil macht.
Ja, das geht. Katla bleibt bis in den Spätsommer erreichbar, während viele Vatnajökull-Höhlen bei Jökulsárlón in diesem Monat noch nicht stabil oder geöffnet sind. Eine Katla-Tour ab Vík ist die klassische Wahl für den September.
Ja, bei Katla und im Langjökull-Eistunnel. Der Juli ist milder und heller, mit durchschnittlich rund 10 °C Höchsttemperatur und langen Tagen, allerdings sind die Touren voller als im tiefsten Winter.
Diese Höhlen werden von Schmelzwasser geformt. Im Sommer fließt so viel Wasser durch die Gänge, dass sie geflutet werden. Erst die Winterkälte stoppt das Wasser und festigt das Eis, sodass Touren von Oktober/November bis April möglich sind.
Sie liegt im oberen Bereich des Kötlujökull, wo die Gefahr plötzlicher Überflutungen geringer ist. Zudem wirken die Schichten aus Vulkanasche wie eine Isolierschicht, die das Eis vor dem Schmelzen schützt.
Von Dezember bis Februar. Anhaltender Winterfrost hält die Höhlen stabil, dichtes, tiefes Eis leuchtet intensiv blau, und diffuses Licht bei bedecktem Himmel lässt die Farben oft kräftiger wirken als grelle Sonne.
Ein Besuch lohnt sich zu beiden Jahreszeiten. Der Sommer ist milder, heller und belebter; der Winter bringt viel Schnee und eine kältere, ruhigere Atmosphäre. Da sich die Höhle stetig verändert, gleicht kein Besuch dem anderen.
Die Guides prüfen Temperatur und Wind der vorangegangenen Tage sowie am Morgen der Tour und begutachten das Eis am Eingang. Wasser, lockeres Gestein, Brucheis oder Deckenrisse führen zur Absage; die Guides passen die Routen laufend an.
Nein. Ein zertifizierter Guide ist gesetzlich vorgeschrieben, um eine natürliche Eishöhle sicher zu betreten; im Vatnajökull-Nationalpark ist der Zugang streng reglementiert. Touren stellen stets den Guide sowie Steigeisen und Helm.
Im Winter empfehlen sich warme Kleidungsschichten, eine wasserdichte Jacke und feste, knöchelhohe Wanderschuhe. Im Sommer reicht draußen oft eine leichtere Regenjacke, doch warme Schichten gehören ins Gepäck: In der Höhle hat es stets um 0 °C und feucht ist es in beiden Jahreszeiten.
Sagt der Veranstalter wegen Wetter, Sicherheit oder Eisbedingungen ab, kannst du kostenlos umbuchen oder erhältst den vollen Preis zurück. Das gilt auch, wenn Straßensperren an der Südküste die Anfahrt unmöglich machen.

Ascheschichten schützen das Eis im Juli vor Wärme
Katla ist in jedem Monat geöffnet, im Winter wie im Sommer. Bis zu 24 Stunden vor Beginn kostenlos stornierbar, so bleibst du flexibel.