
Finde die Eishöhle, die perfekt zu dir passt. Erfahre, wie sich Katlas schwarze Aschebänder bei Vík von den saphirblauen Wänden der Crystal Cave am Vatnajökull unterscheiden. Buche dann die Tour, die zu deiner Reisezeit, Fahrstrecke und deinen Fotowünschen passt, geführt von zertifizierten Gletscherguides.
Die Katla-Eishöhle als erste Wahl. Katla liegt etwa 2,5 Stunden von Reykjavík entfernt, ist ganzjährig zugänglich und bietet faszinierendes blaues Eis, durchzogen von vulkanischer Asche.


Wähle Katla, wenn deine Reise außerhalb des Kernwinters liegt oder du eine Eishöhle suchst, die sich perfekt in eine Südküstentour einfügt. Wähle die Crystal Blue Ice Cave, wenn du im Winter unterwegs bist, nahe Jökulsárlón übernachtest und dir leuchtend blaue Eiswände am wichtigsten sind.
Reist du zwischen November und März, spricht vieles dafür, einfach beide zu erleben: Katla ab Vík und die blaue Eishöhle weiter im Osten.
Zwei Höhlen, eine Entscheidung: das aschedurchzogene blaue Eis der Katla bei Vík oder die saphirblauen Wände der Crystal Blue Ice Cave am Vatnajökull nahe Jökulsárlón. So findest du anhand von Reisezeit, Route und Fitness die passende Höhle.
Die Crystal-Blue-Eishöhlen am Vatnajökull schließen während der Schmelzsaison im Sommer von Mai bis September. Planst du eine Winterreise, hast du die freie Wahl.
Prüfe zuerst deine Reisedaten: Katla ist ganzjährig ab Vík geöffnet, während Touren zur Crystal Blue Cave ab Jökulsárlón ungefähr von November bis Ende März stattfinden. Wenn du im Sommer reist, kommt nur Katla infrage.
In der Höhle herrschen ganzjährig um die 0 °C
Beide Höhlen liegen auf Gletschern in Südisland, starten aber in unterschiedlichen Orten. Katla-Touren treffen sich in Vík oder bieten Abholungen in Reykjavík an, Vík erreichst du ab Reykjavík in etwa 2,5 Stunden Fahrt. Die Touren zur Crystal Cave starten an der Gletscherlagune Jökulsárlón, etwa 5 Stunden weiter östlich.
Im Inneren unterscheidet sich das Eis deutlich. Katlas blaues Eis ist von schwarzen Aschebändern des darüber liegenden Vulkans durchzogen. Die Crystal Cave hingegen erstrahlt in reinem Saphirblau ohne Ascheschichten. Katla ist intimer, mit niedrigeren Decken und engeren Tunneln; die Höhlen am Vatnajökull sind oft deutlich geräumiger.
Die Reisezeit gibt meist den Ausschlag: Touren zur Katla finden das ganze Jahr über statt, auch im Sommer. Die Crystal Cave ist nur von Oktober bis April geöffnet und von Mai bis September geschlossen.
Körperlich nehmen sich beide Höhlen wenig. Bei der Crystal Cave gehst du ein kurzes, leichtes Stück zum Eingang; bei der Katla erwartet dich eine kurze Wanderung über unebenes Gelände.
Reisende, die beide besucht haben, berichten oft, dass es an der Crystal Cave voller sein kann und die Zeit in der Höhle recht knapp bemessen ist, während es an der Katla meist entspannter zugeht.
In den folgenden Abschnitten schauen wir uns jeden dieser Punkte genauer an.

Das Eis der Katla ist einzigartig an der Südküste. Bricht der Vulkan unter dem Mýrdalsjökull aus, mischen sich Asche und Sand mit dem Gletscher. So entsteht blaues Eis, das von dunklen Schichten durchzogen ist. Viele Reisende beschreiben das Gletschereis Südislands als leuchtend blaue Eiszonen zwischen Schichten uralter Vulkanasche.
Die Crystal Cave am Breiðamerkurjökull verdankt ihre Farbe einem anderen Phänomen: Unter dem enormen Gewicht des Eises wird Schnee so stark zusammengepresst, dass kaum Sauerstoff im Eis bleibt.
Dieses dichte Eis schluckt rotes und gelbes Licht und wirft intensives Blau zurück. Die Wände wirken wie transluzenter Saphir, während eingeschlossene Luftbläschen manche Stellen heller und weißer scheinen lassen.
Zwei wichtige Tipps für die Praxis: Durch das hellere Tageslicht in der Katla lässt es sich dort oft leichter bewegen und fotografieren. An der Crystal Cave kann es dagegen zu Wartezeiten am Eingang kommen, wenn andere Gruppen vor dir sind.
Beide Höhlen verändern sich ständig, die Formationen vor Ort werden also anders aussehen als auf den Fotos, die du vorab gesehen hast.
Zwei Reisende haben beide Höhlen besucht. Das sind ihre Erfahrungen:
Wenn die Farbe für dich ausschlaggebend ist, musst du abwägen: aschedurchzogenes Blau bei gutem Fotolicht oder saphirblaue Tiefe mit möglicher Warteschlange.


Deine Reisezeit entscheidet vielleicht schon alles. Katla-Touren finden in jedem Monat des Jahres statt, auch mitten im Sommer. Die Guides wählen täglich die sicheren Bereiche aus.
Da sich die Höhle durch Wetter, Temperaturen und Gletscherbewegungen stetig wandelt, sieht sie im Juli ganz anders aus als im Januar. Genau diese tägliche Sicherheitsprüfung macht den Sommerzugang an der Katla überhaupt erst möglich, während andere Höhlen schließen müssen.
Die Crystal Blue Ice Cave folgt einem strengen Winterkalender. Von Mai bis September finden keinerlei Touren statt: Durch die Sommerschmelze werden die Naturhöhlen instabil, können einstürzen oder volllaufen. Die reguläre Saison erstreckt sich von Mitte November bis Mitte März, manche Veranstalter beenden ihre Touren zum 1. April.
Im Hochwinter zeigt sich die Crystal Cave von ihrer schönsten Seite. Von Dezember bis Februar frieren die Schmelzwasserkanäle bei Dauerfrost zu stabilen Grotten zu, und das Eis leuchtet im reinsten, tiefsten Blau. Im Februar genießt du diese Eisstabilität bei rund 8,6 Stunden Tageslicht, im Dezember sind es nur etwa 4,4 Stunden.
Kurz gesagt: Im Sommer ist Katla deine perfekte Option. Zwischen November und März kannst du beide Höhlen ansteuern, Katla ab Vík und die blaue Eishöhle weiter östlich.


Vík liegt etwa 187 km vom Zentrum Reykjavíks entfernt, was bei freier Fahrt rund 2 Stunden und 38 Minuten entspricht.
Plane im Winter unbedingt Puffer ein: Entlang der Südküste treten häufig schwere Sturmböen auf, die das Vorankommen verlangsamen oder Fahrten unmöglich machen. Zur Jökulsárlón bist du bei guten Bedingungen gut 5 Stunden pro Strecke unterwegs, im Winter oft deutlich länger.
Dieser Unterschied bestimmt deinen Tagesablauf. Das Tageslicht variiert dabei spürbar je nach Region: Vík hat im Dezember rund 4 Stunden und 43 Minuten Tageslicht, im Januar etwa 5 Stunden und 52 Minuten.
Die oft genannten 8,6 Stunden im Februar (gegenüber 4,4 im Dezember) gelten für die Gegend um Jökulsárlón weiter östlich, wo die Crystal Cave liegt. Wie man es auch dreht: Ein kombinierter Tagesausflug an die Südküste mit Katla-Eishöhle dauert rund 10 Stunden und passt im Winter nicht komplett ins Tageslicht.
Wenn du ungern im Dunkeln fährst, empfehlen viele Reisende eine Übernachtung in Vík oder Kirkjubæjarklaustur, oder eine geführte Tour mit Abholung in Reykjavík, bei der du dich entspannt zurücklehnen kannst.
Von einem Tagesausflug von Reykjavík zur Jökulsárlón und zurück an einem einzigen Wintertag raten erfahrene Island-Reisende dringend ab: Du verbringst Stunden im Dunkeln und im Nebel auf der Straße, nur um zwischendurch eine Höhlentour hineinzuquetschen. Buche dir lieber eine Unterkunft in der Nähe.
Navigationsgeräte trügen hier oft. Behalte diese drei Punkte im Hinterkopf:
Was dir dein Navi verschweigt Mythos: Dein Miet-SUV schafft es bis zum Höhleneingang. Normale 4x4-Mietwagen dürfen und können die rauen privaten Gletscherpisten nicht befahren; das schaffen nur spezielle Super-Jeeps. Mythos: Ein Tagesausflug im Winter auf eigene Faust nach Jökulsárlón ist problemlos machbar.
Reisende raten klar davon ab: zu viele Stunden Fahrt bei Dunkelheit und Schnee. Mythos: Beide Höhlen sind immer geöffnet. Die Crystal Cave schließt von Mai bis September; Katla ist zwar ganzjährig offen, darf aber zu keiner Jahreszeit ohne Guide betreten werden.
Nimm vor allem den ersten Punkt ernst: Mit einem Mietwagen kommst du nicht nah genug an die Höhlen heran, eine geführte Tour ist der einzige Weg dorthin.


Du musst für keine der beiden Höhlen Alpinist sein, ein gemütlicher Spaziergang auf Asphalt erwartet dich aber auch nicht.
Bei Katla beträgt der Fußweg vom Jeep-Ausstieg zum Höhleneingang etwa 1 bis 2 km über unebenes Gelände mit leichten Steigungen. Besucher schildern den Weg unterschiedlich: Manche empfinden ihn als leichten Anstieg, der etwas Ausdauer verlangt; andere als recht steil und mit Steigeisen ungewohnt fordernd.
Das liegt an wechselnden Routen und Bedingungen, je nach Wetter dauert der Weg 20 bis 25 Minuten. Stelle dich auf etwas Anstrengung ein und schätze deine Fitness bei Knien und Knöcheln realistisch ein.
Bei der Crystal Cave fährst du im Super-Jeep von der Lagune über raues Moränengelände bis zum Gletscher. Die Fahrt schaukelt kräftig, für Schwangere ist sie nicht geeignet. Der anschließende Fußweg ist meist kurz, führt über eisigen, unebenen Boden und erfordert kaum Höhenmeter, weshalb die Tour als leicht bis mittelschwer eingestuft wird.
Ein wichtiger Unterschied besteht zu einer klassischen Gletscherwanderung: Dort bist du über längere Zeit aktiv auf dem Eis unterwegs, was eine gute Grundkondition verlangt. Ein Höhlenbesuch ist der deutlich sanftere Einstieg. Ein Anbieter der Katla-Tour schließt Personen mit Herzproblemen sowie Rollstuhlnutzer aus; prüfe die Teilnahmebedingungen deines Anbieters daher vor der Buchung genau.


So sieht der zeitliche Ablauf eines Katla-Tages ab Vík realistisch aus: Die Fahrt im Super-Jeep über schwarzen Sand, alte Lavafelder und seichte Bäche bis zum Gletscherrand dauert rund 40 Minuten pro Strecke. Die Fahrt ist holprig genug, um bei manchen Reiseübelkeit auszulösen, gehört für viele aber schon zu den landschaftlichen Highlights.
Danach folgt der Fußweg (je nach Route 1 bis 2 km) und schließlich die Höhle selbst. Rechne mit etwa 30 Minuten im Eis, das entspricht etwa einem Sechstel der dreistündigen Gesamttour.
Manche Besucher berichten von 20 bis 30 Minuten, andere von fast einer Stunde. Die restliche Zeit verbringst du im Jeep, beim Zustieg oder beim Begehen des Gletschers oberhalb der Höhle.
Bei der Crystal Cave ist die Aufteilung ganz ähnlich: Etwa 30 bis 45 Minuten in der Höhle bei einer Gesamttour von 2,5 bis 3 Stunden, wobei die Jeepfahrt insgesamt etwa eine Stunde ausmacht.
Der folgende Ablaufplan zeigt dir den Ablauf einer typischen Katla-Tour ab Vík im Detail:
Vom Check-in bis zur Rückkehr nach Vík T-20 Min: Ankunft am Treffpunkt in Vík, Parken und Check-in. Stunde 0: Einstieg in den Super-Jeep und Start über die Sanderflächen.
Stunde 1: Ankunft am Gletscherrand nach rund 40 Minuten Offroad-Fahrt. Stunde 1,5: Mit Steigeisen über das Moränengelände zum Höhleneingang. Stunde 2: Rund 30 Minuten Erkundung in der Katla-Eishöhle. Stunde 3: Rückfahrt im Super-Jeep und Tourende in Vík.
Behalte das Verhältnis im Kopf: Die Zeit in der Höhle selbst ist der kürzeste Teil des Ausflugs. Betrachte die Tour als Gesamterlebnis inklusive der wilden Jeepfahrt, dann wirst du die Zeit im Eis rundum genießen.


Ganz gleich, welche Höhle du wählst: Ein Besuch ist ausschließlich mit Guide möglich. Auf eigene Faust kannst du die Katla nicht betreten. Der Zugang erfolgt im Rahmen geführter Touren mit zertifizierten Gletscherguides, die Helme und Steigeisen stellen (manchmal auch Stirnlampen).
Die Guides sind in Routenwahl, Risikomanagement, Spaltenrettung und Gruppenführung geschult. Jeder Tag beginnt mit einer streckenbezogenen Sicherheitsbewertung von Gelände, Wetter und der Fitness der Gruppe.
An der Crystal Cave gilt dieselbe Sorgfalt. Höhlen werden nur betreten, wenn die Bedingungen vollkommen sicher sind, und die Höhle für den Tag wird nach strengen Sicherheitskriterien ausgewählt.
Seit 2024 sieht ein verbindliches Sicherheitskonzept tägliche Kontrollen jeder Höhle und des darüberliegenden Eises vor. Erkennen die Guides Anzeichen von Wasseransammlungen, losem Schutt, brüchigem Eis oder Rissen in der Decke, wird der Bereich an diesem Tag gemieden.
Der häufigste Fehler von Besuchern betrifft das Schuhwerk: Steigeisen werden gestellt, brauchen aber festen Halt. Du benötigst knöchelhohe, feste Wanderschuhe mit stabiler Sohle.
Mit weichen Sneakern darfst du bei vielen Guides aus Sicherheitsgründen nicht mitgehen, einige Veranstalter bieten feste Schuhe vor Ort zur Miete an. Mit den richtigen Schuhen am Fuß steht deinem Gletscherabenteuer nichts im Weg.


Bei beiden Höhlen kann das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, allerdings aus unterschiedlichen Gründen.
An der Katla sind vor allem Regen und Wind die Spielverderber. Starker Regen oder plötzliches Tauwetter können Höhlen fluten oder den Zustieg zu gefährlich machen. Bei Sturm ab 20 m/s werden Touren abgesagt, ebenso bei Hochwasser oder unpassierbaren Pisten.
Auch bei erhöhter seismischer Aktivität oder Anzeichen für subglaziale Schmelzwasserausbrüche wird der Betrieb vorsorglich gestoppt, ebenso, wenn Anzeichen auf einen bevorstehenden Katla-Ausbruch hindeuten. Schwere Schneestürme können zudem die Ringstraße nach Vík unpassierbar machen, wodurch Touren automatisch ausfallen.
Bei der Crystal Cave ist der Winter das Hauptrisiko: Schneestürme führen regelmäßig zu Sperrungen der Ringstraße. Ist die Straße dicht, erreichst du Jökulsárlón schlichtweg nicht.
Die gute Nachricht: Beide Seiten handhaben wetterbedingte Absagen absolut fair. Sagt der Veranstalter aus Wetter-, Sicherheits- oder Gletschergründen ab, erhältst du den vollen Preis zurück oder buchst kostenlos um. Sperren die Behörden die Zufahrtsstraße und du erreichst den Treffpunkt nicht, erstatten zuverlässige Veranstalter den vollen Betrag.
Die Übersicht zeigt dir direkt, was bei schlechtem Wetter mit deiner Buchung passiert:
Was mit deiner Buchung passiert Veranstalter sagt wegen Wetter, Sicherheit oder Eisbedingungen ab: Volle Rückerstattung oder kostenlose Umbuchung. Behörden sperren die Straße vor deiner Ankunft am Treffpunkt: Volle Rückerstattung gemäß den Bedingungen der Veranstalter.
Überflutung, Schmelzrisiko oder Sturmwarnung an der Katla: Tour wird angepasst oder abgesagt; Erstattung oder Umbuchung möglich. Rote Windwarnung an der Südküste: Stelle dich auf Behinderungen im Straßenverkehr und wahrscheinliche Tourausfälle ein.
Lies dir diese Bedingungen vor der Buchung durch: Ein wetterbedingt ausgefallener Höhlentag bedeutet meist nur ein flexibles Umplanen, verdirbt dir aber nicht deine Reise.


Beide Höhlen liegen an völlig unterschiedlichen Punkten deiner Reiseroute, das beeinflusst die Entscheidung oft genauso wie das Eis selbst.
Die Crystal Cave lässt sich im Winter wunderbar mit Highlights in der direkten Umgebung kombinieren. Nach der Tour kannst du am Ufer der Gletscherlagune Jökulsárlón entlangspazieren, die schwimmenden Eisberge bestaunen oder auf der Brücke über den Fluss Jökulsá zusehen, wie das Eis ins Meer treibt.
Der Diamond Beach liegt nur eine kurze Fahrt von der Lagune entfernt, die am schwarzen Sandstrand gestrandeten Eisblöcke lohnen den kurzen Stopp allemal. In klaren Winternächten mit guter Polarlicht-Vorhersage kehren viele an die Lagune zurück, um Nordlichter über dem Eis zu beobachten.
Vor Ort gibt es Toiletten, ein Café mit Sandwiches, Suppen und Heißgetränken sowie Food-Trucks. Da Bootstouren auf der Lagune nur etwa von Mai bis Oktober stattfinden, ist die Eishöhle das ideale Winter-Highlight.
Katla hingegen passt perfekt in die klassische Tagestour entlang der Südküste. Tagestouren ab Reykjavík verbinden die Eishöhle oft mit Stopps am Seljalandsfoss, am Skógafoss und am berühmten schwarzen Sandstrand von Reynisfjara (Gesamtdauer 10 bis 12 Stunden inklusive Transfer).
Wenn deine Reise auf die Highlights der Südküste ausgelegt ist, fügt sich Katla ideal in deine Route ein.


Für beide Höhlen gilt dieselbe Packliste, und das Wichtigste trägst du an den Füßen: Feste, knöchelhohe und wasserdichte Wanderschuhe mit stabiler Sohle sind Pflicht. Daran werden die Steigeisen befestigt; mit weichen Turnschuhen darfst du die Tour meist nicht antreten. Viele Anbieter vermieten passende Schuhe vor Ort.
Setze bei der Kleidung auf das Zwiebelprinzip: Warme Funktionsschichten drunter, wasserdichte Jacke und Regenhose drüber. Das gilt selbst bei strahlendem Sonnenschein, da in den Höhlen Schmelzwasser von der Decke tropft und der Weg dorthin feucht sein kann.
Packe Handschuhe, eine warme Mütze und ein trockenes Paar Ersatzsocken ein. Auf dem Gletscher weht fast immer ein kühler Wind, die wetterfeste Außenschicht sorgt dafür, dass dein Ausflug trocken und warm bleibt.
In der Höhle herrschen das ganze Jahr über Temperaturen um den Gefrierpunkt (ca. 0 °C). Im eisigen Winter fühlt es sich drinnen oft sogar wärmer an als draußen im Wind.
Diese Kameraeinstellungen solltest du dir vor dem Einstieg merken, die Automatik tut sich mit blauem Eis oft schwer:
Mit diesen Einstellungen fängst du die Farben so ein, wie du sie mit eigenen Augen gesehen hast, das gelingt den wenigsten Höhlenbesuchern auf Anhieb.


Die Unterschiede liegen oft im Detail der Tourbeschreibungen.
Mindestalter: Bei Katla-Touren variieren die Regeln: Manche Anbieter nehmen Kinder ab 6 Jahren mit, andere erst ab 8 oder 12 Jahren. Einige Touren sind für Personen mit eingeschränkter Mobilität ungeeignet; vereinzelt werden Herzpatienten und Rollstuhlnutzer ausgeschlossen.
An der Jökulsárlón gilt für die beliebten Crystal-Ice-Cave-Super-Jeep-Touren meist ein Mindestalter von 6 Jahren, bei der Original Ice Cave Tour ab 10, bei Gletscher-Erkundungstouren ab 13 und bei Kombinationen aus Eishöhle und Gletscherwanderung ab 14 Jahren.
Treffpunkte: Katla-Touren ab Vík starten meist am Vík Inn (Víkurbraut 26) oder auf dem Busparkplatz hinter dem Icewear-Gebäude mit Meerblick (Austurvegur 20). Sei 20 Minuten vor Abfahrt dort, um entspannt zu parken und einzuchecken.
An der Jökulsárlón treffen sich die Gruppen auf dem Hauptparkplatz auf der Ostseite (etwas abseits der Lagune), etwa 15 Minuten vor Beginn. Falls das Fahrzeug ein anderes Logo trägt als auf deiner Buchung: Viele Touren werden von Partneragenturen gefahren, kein Grund zur Sorge, im Zweifel einfach kurz nachfragen.
Buche Katla im Sommer mindestens einige Tage im Voraus, für die Hauptsaison im Juli solltest du dich deutlich früher um Plätze kümmern.
Gehe vor dem Buchen diese drei Kernfragen durch (hier am Beispiel der dreistündigen Tour ab Vík):
Was du prüfen solltest, und wie die Tour ab Vík abschneidet Reisezeit: Katla ist ganzjährig geöffnet; die Crystal Cave schließt von Mai bis September. Die 3-Stunden-Tour ab Vík passt zu jeder Jahreszeit.
Alter & Fitness: Die Vík-Tour eignet sich für Kinder ab 8 Jahren; nicht geeignet bei Herzproblemen oder für Rollstuhlfahrer. Treffpunkt: Vík Inn, 20 Minuten vor Beginn vor Ort sein, ausreichend Parkzeit einplanen.
Passt alles für dich? Dann ist die Tour ab Vík für fast alle Südküsten-Reisen die perfekte Wahl: Sie findet jeden Monat statt, ist familienfreundlich und der Treffpunkt ist leicht erreichbar.


















Die Crystal Blue Ice Cave leuchtet in klarem, strahlendem Blau. Katla verbindet blaues Eis mit markanten Schichten dunkler Vulkanasche. Beide Höhlen haben ihren ganz eigenen Reiz, es geht weniger um „besser“, sondern um das Erlebnis, das du suchst.
Wähle nach deinen optischen Vorlieben und der Fahrstrecke, die in deinen Zeitplan passt.
Jökulsárlón liegt bei guten Straßenverhältnissen etwa fünf Stunden Fahrt von Reykjavík entfernt, Vík erreichst du in rund zweieinhalb Stunden. Die Tour in die Crystal Blue Cave dauert vor Ort rund drei Stunden, der größte Unterschied liegt also in der langen Anreise.
Nein. Katla-Touren finden das ganze Jahr über statt, die Höhle ist auch im Sommer sicher zugänglich. Die Naturhöhlen am Vatnajökull öffnen erst von Mitte November bis März oder April, wenn Schmelzwasser das Eis nicht mehr aushöhlt und instabil macht.
Ja, absolut. Besucher berichten immer wieder vom faszinierenden Kontrast aus leuchtend blauem Eis und tiefschwarzen Bändern aus Vulkanasche. Die Asche stammt von vergangenen Eruptionen unter dem Mýrdalsjökull, das verleiht Katla ihr unverwechselbares Aussehen.
Die Sicherheitsausrüstung wird bei beiden Touren gestellt. An der Katla erhältst du Helm und Steigeisen, an der Jökulsárlón zusätzlich eine Stirnlampe. Du musst lediglich feste, knöchelhohe Wanderschuhe mitbringen, an denen die Steigeisen sicher befestigt werden können.
Ja, allerdings gelten je nach Tour Altersgrenzen. Die meisten Katla-Touren ab Vík nehmen Kinder ab 6 oder 8 Jahren mit. Die Touren zur Crystal Blue Cave an der Jökulsárlón setzen meist ein Mindestalter von 6 Jahren voraus. Prüfe die genauen Angaben deines Anbieters vor der Buchung.
Beide Fahrten führen über unebenes Gelände und können kräftig durchschütteln. Zur Katla bist du rund 40 Minuten über schwarzen Sand und Geröllfelder unterwegs; bei der Crystal Blue dauert die Fahrt über Gletschermoränen etwa 20 bis 30 Minuten pro Strecke. Wer zu Reiseübelkeit neigt, sollte vorsorgen.
Meist etwas kürzer, als viele vermuten: Du verbringst etwa 20 bis 45 Minuten direkt in der Höhle. Der Rest der Tour entfällt auf die Offroad-Fahrt und den Fußweg über das Gletschervorfeld. Da schon die Landschaft auf dem Weg atemberaubend ist, lohnt sich die Kamera von der ersten Minute an.
Bei beiden Touren geht man ein Stück über unebenes Gelände. Bei Katla sind es 1 bis 2 Kilometer mit leichten Steigungen. Für Rollstuhlfahrer sind beide Höhlen nicht geeignet, und einige Veranstalter schließen Gehbehinderungen aus. Wirf vor der Buchung einen Blick in die Hinweise der jeweiligen Tour.
Gletscherguides prüfen die Lage täglich und wählen stets eine sichere Höhle aus, die besuchte Grotte kann sich daher kurzfristig ändern. Sagt ein Anbieter wegen Sturm, Sicherheitsbedenken oder ungünstigen Eisverhältnissen ab, kannst du kostenlos umbuchen oder erhältst den vollen Preis zurück.
Das kommt durchaus vor. An der Crystal Cave herrscht reger Andrang verschiedener Reisegruppen, du teilst dir den Raum mit anderen und musst am Eingang mit Wartezeiten rechnen. Wenn du den frühesten Termin am Morgen oder die letzte Tour am Nachmittag wählst, umgehst du die größten Gruppen oft geschickt.
Eine Höhlentour führt dich *in* das Innere des Gletschers. Bei einer Gletscherwanderung (wie am Falljökull bei Skaftafell) läufst du *auf* der Oberfläche und bist körperlich deutlich mehr gefordert. Wer beides möchte: Einige Katla-Touren kombinieren den Höhlenbesuch mit einer leichten Wanderung auf dem Eis.
Saison der Crystal Cave: November bis März
If you like Vík im Vergleich zur langen Fahrt nach JökulsárlónAnreise & RoutePraktische Routenbeschreibungen und Fahrzeiten, perfekt, wenn Vík dein nächstes Ziel ist und du mit dem Mietwagen unterwegs bist.
If you like Tiefblaues Eis, das im Hochwinter seine volle Farbintensität entfaltetBeste ReisezeitAuf der Seite zur besten Reisezeit erfährst du, wie die Jahreszeiten die Höhlen verändern, denn während Katla ganzjährig zugänglich ist, schließen viele Höhlen am Vatnajökull im Sommer.Vík zum Gletscher: Rund 30 Minuten Fahrt im Super-Jeep

Prüfe aktuelle Bedingungen und Ticketoptionen, wähle deinen Wunschtermin und sichere dir deinen Katla-Ausflug im Voraus.

Entdecke Anfahrtswege, Karten und erfahre, warum man die Gletschertracks nur im Super-Jeep befahren kann.

Jahreszeiten und Lichtverhältnisse im Vergleich, von reinen Winterhöhlen bis zum Ganzjahreszugang an der Katla.

Wichtige Sicherheitsregeln, Schwierigkeitsgrade und Altersgrenzen auf einen Blick, bevor du dich entscheidest.

Die passende Packliste: So bleibst du bei tropfender Höhlendecke auf beiden Gletschern zuverlässig trocken.

Erweitere deinen Katla-Höhlenbesuch ab Vík um eine faszinierende Gletscherwanderung auf dem Mýrdalsjökull.

Entdecke alle natürlichen Eishöhlen Islands auf einen Blick, weit über diese beiden hinaus.

Erfahre, warum ein zertifizierter Guide Pflicht ist und welche Sicherheitsausrüstung bei den Touren gestellt wird.

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Wähle am besten eine Tour, die eine Steigeisenwanderung über das Eis mit dem Besuch einer Eishöhle verbindet.

Vergleiche spektakuläre Gletscherflüge mit Landung mit der weiten Fahrt im Auto gen Osten.

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Das erwartet dich bei einer echten Gletscherwanderung, von der richtigen Schuhauswahl bis zum Gehen mit Steigeisen.

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Treffpunkt am Vík Inn, bitte 20 Minuten vor Abfahrt da sein
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