







Zieh dich warm gegen das Tropfwasser an, pack die richtigen Stiefel ein und überlass den Rest den Guides. Bei jeder Katla-Eishöhlentour ab Vík wirst du am Gletscherrand mit Helm und Steigeisen ausgestattet. Buche deine Tour, komm warm angezogen an und tauche ein in das blau-schwarze Eis.

"Toller Ausflug! Unser Guide Alec war super drauf und wusste unglaublich viel. Wir würden die Tour jederzeit wieder machen."






























Eine Daunenjacke wird nass und wärmt dann nicht mehr
In der Katla-Höhle liegt die Temperatur das ganze Jahr um den Gefrierpunkt, und von der Decke tropft ständig Schmelzwasser. Mit warmen Schichten, einer dichten Hardshell und festen Wanderschuhen wird die Tour zum Erlebnis.
In der Höhle herrschen ganzjährig Temperaturen um den Gefrierpunkt, pack dich in jedem Monat wetterfest und warm ein.
Zieh Funktionsunterwäsche aus Wolle oder Synthetik an, darüber ein wärmendes Fleece und als Außenschicht eine absolut wasserdichte Jacke samt Regenhose.
Steigeisen passen nur auf feste, knöchelhohe Wanderschuhe; mit Turnschuhen wirst du beim Ausrüstungs-Check vor Ort abgewiesen.
Bei jeder Katla-Tour ab Vík werden Steigeisen, Helm und Stirnlampe direkt am Gletscherrand gestellt und angepasst.
Buche im Sommer mindestens einige Tage im Voraus. Bei Absagen wegen Sturm oder Hochwasser kannst du umbuchen oder erhältst den vollen Preis erstattet.
Zieh vor deiner Katla-Tour feste Wanderschuhe an oder leih dir vorab welche. Steigeisen werden am Gletscherrand gestellt, passen aber nur auf steife Schuhe, Turnschuhe genügen keinesfalls. Solltest du in weichen Schuhen ankommen, vermietet ein Anbieter Stiefel vor Ort, doch das kostet wertvolle Zeit bei einer kurzen 3-Stunden-Tour ab Vík. Pack auch warme Sachen und Regensachen ein, da ständig Schmelzwasser von der Höhlendecke tropft.
Die Route 1 bringt dich bis nach Vík, und nicht weiter. Das letzte Stück zum Kötlujökull führt über schwarze Ascheebenen und seichte Flussläufe, die nur ein echter Superjeep bezwingt. Jeder Besuch der Katla-Höhle endet daher als geführte Tour ab Vík, ganz gleich, wie du anreist.
Das hat spürbare Auswirkungen auf dein Gepäck. Wenn du selbst fährst, wechselst du im Ort das Fahrzeug. Zieh alle nötigen Schichten gleich an oder nimm sie im Tagesrucksack mit, der Rest deines Gepäcks bleibt im Kofferraum.
Sei 20 Minuten vor Abfahrt am Treffpunkt, um einzuchecken und in Ruhe zu parken. Die Touren starten an zentralen Orten in Vík, etwa am Vík Inn oder am Busparkplatz hinter dem Icewear-Gebäude.
Die Fahrt selbst birgt Tücken: Die Hochebene Hellisheiði zwischen Reykjavík und Selfoss vereist schnell, und an der Küste unterhalb des Eyjafjöll treten oft tückische Sturmböen auf. Der Abschnitt östlich von Vík wird bei Winterstürmen gelegentlich gesperrt, dann sitzt man fest. Prüfe vor der Abfahrt Straßenlage und Wetterbericht und plane ausreichend Puffer ein.
Es gibt drei Wege nach Vík, die sich beim Aufwand deutlich unterscheiden:
Für welche Variante du dich auch entscheidest: In der Stunde vor Abfahrt in Vík parkst du, checkst ein und wartest warm eingepackt geschützt vor dem Wind.

In der Höhle herrschen das ganze Jahr über rund 0 °C. Das verändert die Packfrage grundlegend. Im Januar, wenn das Thermometer draußen weit unter null fallen kann, ist es in der Eiskammer oft milder als auf der Straße.
Im Juli dagegen, wenn es in Vík nachmittags über zehn Grad warm wird, fühlt sich das Eis schon nach wenigen Minuten eisig kalt an den Händen an.
Katla bedeutet daher in jedem Monat: Nässe und Wind. An fast jedem zweiten Tag regnet es am Gletscher, und die berüchtigten Stürme der Südküste sorgen für Straßensperrungen und Tourabsagen. Der Reisemonat bestimmt, bei welchem Wetter du draußen wartest, das Eis unter deinen Füßen bleibt immer gleich kalt.
August zählt zu den betriebsamsten Monaten; milde Temperaturen, oft Regen und schneefrei.
Tippe auf einen Monat für Details.
Juli: Höchstwerte um 11.5 °C. Juli gehört zu den meistgebuchten Monaten; wärmste Durchschnittswerte des Jahres, häufig Regen, kein Schnee.
Tippe auf einen Monat für Details.
Juli: Tiefstwerte um 7.2 °C. Juli gehört zu den meistgebuchten Monaten; wärmste Durchschnittswerte des Jahres, häufig Regen, kein Schnee.
Tippe auf einen Monat für Details.
Februar: Regen an 21.4 Tagen. Februar ist ruhiger als der Schnitt; Höchstwerte nahe 0 °C, nachts Frost, oft Regen und Schneefall.
Tippe auf einen Monat für Details.
April ist eher ruhig; kühle Temperaturen, regelmäßiger Regen und etwas Schnee.
Tippe auf einen Monat für Details.
Im Juli genügt im Jeep oft ein Fleece, aber die Hardshell-Jacke gehört trotzdem immer dazu, weil es von der Decke tropft.
Im Winter brauchst du für die Fahrt und den Fußweg unbedingt eine dicke Mütze und warme Handschuhe, da man sich weniger bewegt und die Kälte schneller spürt. Wenn du noch unschlüssig bist, findest du im Kapitel Beste Reisezeit alles zum Wandel der Höhle im Jahresverlauf.


Fangen wir bei der untersten Schicht an: Ein langes Thermounterhemd und eine Leggings aus Merinowolle oder Synthetik halten deine Körperwärme, während du im Eis stehst, und genau das tust du die meiste Zeit.
Darüber kommt die wärmende Zwischenschicht: eine Fleecejacke, ein Wollpullover oder eine leichte Daunenweste. Auf keinen Fall verzichten solltest du auf eine wasserdichte Schale aus Regenjacke und Regenhose. Warum sie unersetzlich ist, erfährst du in Kapitel vier.
Dann die Körperteile, die am schnellsten frieren: Die Hände gehören in warme, wasserdichte Handschuhe, denn in der Höhle wird es feucht und du musst dich eventuell an nassen Halteseilen festhalten. Auf den Kopf kommt eine warme Mütze. Für die Augen reicht eine normale Sonnenbrille gegen die Blendung auf dem Rückweg; eine Skibrille brauchst du nicht.
Deine Schuhe bekommen weiter unten ein eigenes Kapitel. Zu den Socken sei schon jetzt gesagt: Schmelzwasser und Pfützen machen den Weg zur Höhle nass, trockene Wechselsocken gehören deshalb fest in den Rucksack.
Zwei Dinge lässt du besser im Schrank: Jeans werden bei Nässe sofort klamm, schwer und entziehen dem Körper rasend schnell die Wärme. Wenn du überhaupt Baumwolle tragen willst, dann nur unter einer echten Regenhose.
In den Tagesrucksack gehören: Wasser, Snacks, deine Kamera und die Wechselsocken. Alles, was du nicht am Körper trägst, bleibt im Jeep.


Wer die Höhle betritt, schaut unwillkürlich nach oben. Durch den Gletscher fließt unablässig Wasser, und von der Decke tropft es überall, an den Rändern stärker, und bei Sonnenschein fast flächendeckend.
Wer nur mit einer normalen, wasserabweisenden Winterjacke unterwegs war, kam frierend und durchnässt heraus. Was auf der Straße vor leichtem Niesel schützt, versagt hier völlig: Im schmelzenden Eis hört das Tropfen nie auf.
Noch schlimmer ist der Effekt auf die Isolation: Wird eine Daunenjacke nass, fällt die Daune zusammen und wärmt überhaupt nicht mehr. Die geliebte, teure Daunenjacke ist als äußerste Schicht hier denkbar ungeeignet. Eine einfache wasserdichte Hardshell-Jacke über deinen warmen Schichten schlägt sie um Längen.
Das Tropfwasser ist zudem nicht sauber. Der Katla-Gletscher ist durchzogen von Asche des darunterliegenden Vulkans. Vermischt mit Schmelzwasser gibt das unschöne Flecken.
Trag Kleidung, bei der Schmutz keine Rolle spielt, und nimm eine Plastiktüte im Rucksack mit, um die nasse Hardshell für die Rückfahrt zu verstauen. Auch deine Kamera braucht Schutz: Eine Hülle oder ein Tuch schützt Linse und Elektronik vor dem herabtropfenden Wasser.
Viele lernen die Lektion mit der Regenjacke erst vor Ort, diese drei Punkte solltest du vorher wissen:
In der Höhle tropft es pausenlos; eine bloß abweisende Jacke ist in Minuten durchnässt
Fällt die Füllung feucht zusammen, kühlt man sofort aus, Daune gehört immer unter die Hardshell
Eine einfache, dichte Regenjacke samt Regenhose über warmen Schichten reicht völlig aus
Steht der Regenschutz, ergibt sich der Rest von selbst: Eine schlichte wasserdichte Hardshell über deinen warmen Schichten schützt vor Tropfwasser, Vulkanasche und schneidendem Wind, teure Spezialkleidung brauchst du dafür nicht.


Eine einzige Regel entscheidet beim Ausrüstungs-Check über deine Schuhe, und die Guides nehmen sie sehr genau. Steigeisen sind Stahlzacken, die unter die Stiefel geschnallt werden. Sie halten ausschließlich auf verwindungssteifen Sohlen und an Schuhen mit festem Knöchelhalt.
Stabile, knöchelhohe Wanderschuhe bestehen den Check problemlos. Weiche Sneaker und modische Straßenschuhe fallen gnadenlos durch. Manche Anbieter weisen schon bei der Buchung ausdrücklich auf diese Stiefelpflicht hin.
Jede Woche kommen Gäste in Laufschuhen und glauben, für den kurzen Weg reiche das schon. Der Weg ist zwar kurz, führt aber über holprigen Untergrund und blankes Eis mit festgeschnallten Steigeisen.
Eine weiche Sohle biegt sich genau dort durch, wo der Riemen festen Halt braucht. Wer in Sneakern kommt, wird abgewiesen, und Diskussionen helfen dann nicht weiter.
Sollten deine Schuhe nicht genügen, lässt sich das Problem meist schnell lösen: Geeignete Bergschuhe mit festem Halt lassen sich direkt vor Ort an der Tourbasis leihen. Das rettet den Tag, kostet aber wertvolle Zeit.
Wenn du unsicher bist, mach den Test: Eine steife Sohle, die sich in der Mitte kaum biegen lässt, und ein Schaft, der den Knöchel fest umschließt, sind Pflicht.
Sie halten nur an steifen, knöchelhohen Schuhen und rutschen von weichen Sohlen ab
Beim Ausrüstungs-Check wird weiches Schuhwerk ausnahmslos abgelehnt
Passende Wanderschuhe kannst du direkt vor Ort an der Station mieten
Ein Fünf-Minuten-Test zu Hause spart dir böse Überraschungen: Prüfe am Vorabend Sohle und Schaft. Wenn sich der Schuh verwinden lässt oder der Knöchel frei liegt, reserviere dir rechtzeitig Leihschuhe in Vík.


Am Rande des Kötlujökull, sobald die Motoren der Superjeeps verstummen, gibt der Guide eine kurze Sicherheitseinweisung. Anschließend bekommt jeder Gast einen Helm, eine Stirnlampe und Steigeisen angepasst, bevor der erste Schritt aufs Eis folgt. Der Helm schützt den Kopf unterwegs, die Steigeisen sorgen für sicheren Halt auf glattem Eis.
Das ist auch schon die gesamte Spezialausrüstung, du musst dir also für eine Tour weder Steigeisen noch Helme kaufen. Was der Anbieter jedoch nicht stellen kann, ist deine persönliche Kleidung: die warmen Schichten, der dichte Regenschutz und die passenden Schuhe. Alles, was du direkt am Körper trägst, musst du selbst mitbringen.
| Prüfen | Warum es wichtig ist | Unsere Empfehlung |
|---|---|---|
| Sicherheitsausrüstung inklusive und vor Ort angepasst | Erspart den Kauf teurer Ausrüstung für einen Tag | Jede Katla-Tour ab Vík stellt Steigeisen und Helm direkt am Gletscherrand bereit |
| Schuhverleih bei ungeeignetem Schuhwerk | Weiche Sohlen bedeuten sonst das Aus beim Ausrüstungs-Check | Knöchelhohe Wanderschuhe können an der Tourbasis gemietet werden |
| Treffpunkt und Check-in-Zeit | Wer zu spät kommt, verpasst die Abfahrt | Touren ab Vík starten am Vík Inn oder hinter dem Icewear-Gebäude, meist 20 Minuten vor Beginn |
| Gruppengröße und Tempo | Kleinere Gruppen bieten mehr Platz und Ruhe in der Höhle | Neben 3-stündigen Standardtouren gibt es Kleingruppen- und erweiterte Angebote |
Prüfe dein Angebot anhand dieser Punkte, dann triffst du schnell die richtige Wahl. Die Superjeep-Touren ab Vík erfüllen all diese Kriterien, sodass es am Ende vor allem auf die gewünschte Uhrzeit und die Gruppengröße ankommt.


Die Tour ab Vík dauert etwa drei Stunden, und die Zeiteinteilung überrascht viele beim ersten Mal. Rund 40 Minuten der Hinfahrt verbringst du im Superjeep, der über schwarzen Lavasand, Geröll und seichte Wasserläufe in Richtung Gletscher donnert.
Die Fahrt ist so holprig, dass bei starker Neigung zu Reisekrankheit mitunter abgeraten wird, landschaftlich aber so spektakulär, dass viele Gäste sie als eigenes Highlight empfinden.
Am Gletscherrand folgen Einweisung und Ausrüstungs-Check, danach ein kurzer Fußweg über unebenes Gelände: In etwa 10 Minuten gelangt man von den Jeeps zum Höhleneingang. Im Inneren verbringst du rund eine halbe Stunde, etwa ein Sechstel der gesamten Tour.
Den Rest der Zeit machen die Fahrt und der Weg am Gletscher aus. Wer eine stundenlange Höhlentour erwartet, liegt falsch: Es ist ein kurzer, intensiver Stopp im Eis, für den keinerlei Vorkenntnisse nötig sind.
Erledige alles Wichtige noch in Vík: Dort gibt es öffentliche WCs und Tankstellen, am Gletscher selbst gibt es keine Toiletten. Auch Snacks kaufst du am besten vorher, da Verpflegung nicht zur Tour gehört.
20 Minuten vor Abfahrt, Ausrüstung und Rucksack startklar
Ca. 40 Minuten pro Strecke über Sand, Geröll und Bäche
Am Rande des Kötlujökull, vor der Wanderung
Rund 10 Minuten über unebenes Gelände
Etwa 30 Minuten, danach Rückfahrt nach Vík
Eine beliebte Option ist die 3-stündige Katla-Eishöhlentour im Superjeep, die die spektakuläre Offroad-Fahrt mit dem geführten Höhlenbesuch kombiniert, auf Wunsch mit einem heißen Kaffee im Vík Inn danach.


Ein nasskalter, stürmischer Morgen an der Südküste erfordert manchmal schnelle Entscheidungen, die man vorab einplanen sollte. Extremer Sturm, Schmelzwasserfluten oder instabiles Eis führen zur Absage der Katla-Touren, und das passiert nach bekannten Mustern.
Wind ist der häufigste Grund: Böen ab etwa 20 Metern pro Sekunde führen zur Absage, und bei einer roten Wetterwarnung wird die Route 1 oft komplett gesperrt.
Starker Regen kann Höhlen fluten oder die Fahrspuren unpassierbar machen; auch Tauwetter erhöht das Risiko. Gelegentlich werden Touren auch unterbrochen, wenn seismische Aktivitäten am Vulkan unter dem Mýrdalsjökull gemessen werden, eine reine Vorsichtsmaßnahme der Guides anhand der täglichen Lageberichte.
Das Gute daran: Sagt der Veranstalter ab, kannst du kostenfrei umbuchen oder erhältst den vollen Preis zurück. Das gilt auch bei Straßensperrungen: Wenn du den Treffpunkt wegen gesperrter Straßen nachweislich nicht erreichen kannst, gilt das als sicherheitsbedingte Stornierung. Ist die Höhle an dem Tag unzugänglich, wird oft ein Alternativprogramm angeboten.
Für Selbstfahrer gilt: Sobald du siehst, dass deine Strecke gesperrt ist, melde dich umgehend beim Anbieter, unbedingt vor Beginn der Tour. Um 8 Uhr morgens gibt es meist noch gute Ausweichmöglichkeiten, um 9 Uhr oft nicht mehr.
| Wenn das passiert | Was dann passiert |
|---|---|
| Sturm ab ca. 20 m/s oder rote Wetterwarnung | Route 1 kann gesperrt werden, Touren entfallen; bei Absage durch den Anbieter: Umbuchung oder volle Erstattung |
| Höhle überflutet oder als unsicher eingestuft | Oft wird kurzfristig ein Alternativprogramm vor Ort angeboten |
| Straßensperrung verhindert die Anreise zum Treffpunkt | Gilt als sicherheitsbedingter Ausfall: Du wählst zwischen Erstattung und neuem Termin |
Genau diese Sicherheit bietet dir eine geführte Tour an einer Küste, an der das Wetter den Takt vorgibt. Muss der Anbieter die Tour absagen, bekommst du dein Geld verlässlich zurück.


Die gute Nachricht für alle, die zwischen den beiden berühmten Höhlen schwanken: Du brauchst für beide exakt dieselbe Kleidung. Wetterfeste Hardshell, wärmende Schichten und steife Wanderschuhe für die Steigeisen. Die Entscheidung hängt allein von Lage und Jahreszeit ab, nicht von deiner Packliste.
Katla ist ganzjährig zugänglich und liegt rund zweieinhalb Stunden von Reykjavík entfernt, sodass sich Touren ab Vík ideal in jede Südküsten-Route einfügen. Das Eis ist hier von schwarzen Vulkanaschebändern durchzogen, und der Weg zum Eingang führt über unebenes Gelände.
Die Crystal Cave am Jökulsárlón wiederum besticht durch ihr tiefes, klares Saphirblau und einen kurzen, ebenen Zugang, sie ist jedoch von Mai bis September geschlossen, erfordert rund fünf Stunden Fahrt pro Strecke und ist oft gut besucht, sodass Wartezeiten entstehen können.
Im Winter lassen sich auf einer Rundreise problemlos beide Höhlen kombinieren. Vom späten Frühjahr bis in den Frühherbst bleibt Katla die einzige Option, gut zu wissen, bevor man eine Route um eine geschlossene Höhle herum plant.
| Blaues Eis mit dunklen Bändern aus Vulkanasche | Durchgehend tiefes Saphirblau | |
|---|---|---|
| Fahrt ab Reykjavík | Ca. 2,5 Stunden bis Vík | Ca. 5 Stunden bis zum Jökulsárlón |
| Saison | Alle 12 Monate geöffnet | Von Mai bis September geschlossen |
| Zugang | Kurze, leichte Wanderung über unwegsames Gelände | Kurzer, einfacher Spaziergang, teils mit Wartezeiten am Eingang |
Den ausführlichen Vergleich findest du auf unserer Seite Katla vs. Blaue Eishöhle.


Manche möchten nicht nur in der Höhle stehen, sondern das Gletschereis richtig unter den Sohlen spüren. Eine Kombi-Tour macht genau das möglich: Bei einer erweiterten Führung ab Vík verbindest du die Superjeep-Fahrt und den Höhlenbesuch mit einer ausgedehnten Wanderung über den Kötlujökull, vorbei an Gletscherspalten und versteckten Schmelzwasserfällen.
Körperlich verlangt das etwas mehr: Während der Standardbesuch nur einen kurzen Spaziergang über Geröll umfasst, erfordert die Gletscherwanderung eine solide Grundkondition für stetiges Gehen und Steigen auf dem Eis.
An der Ausrüstung ändert sich nichts: Dieselben festen, knöchelhohen Wanderschuhe halten die Steigeisen auch auf dem offenen Gletscher. Das Zwiebelprinzip ist hier besonders wichtig, da dir bei der Bewegung auf dem Eis schnell warm wird, nachdem du zuvor eine halbe Stunde im kalten Höhleninneren gestanden hast.
Ein wichtiger Hinweis für diese Tour: Am Gletscherrand gibt es keine Toiletten, nur in Vík. Da der Ausflug länger dauert, liegen die Pausen weiter auseinander. Denk also vor der Abfahrt daran.
Die 4-stündige erweiterte Katla-Eishöhlentour im Superjeep bietet dieses Kombiprogramm: Höhle und Gletscherwanderung in einem, mit kompletter Sicherheitsausrüstung durch den Guide. Alle Details liest du auf der Seite Gletscherwanderung.


Auch ohne Mietwagen kommst du zur Eishöhle, und nimmst die berühmten Wasserfälle gleich mit.
Eine Tagestour mit Abholung in Reykjavík verbindet die Südküste an einem 11- bis 12-stündigen Tag: Zuerst der Seljalandsfoss, hinter dessen Wasserschleier man entlanggehen kann, dann der Skógafoss, meist ein Stopp am schwarzen Strand und schließlich der Umstieg in den Superjeep in Vík zur Eishöhle. Die Tour ist als leicht bis mittelschwer eingestuft.
Dieses Programm stellt besondere Anforderungen an deine Kleidung: Die feine Gischt der Wasserfälle durchnässt deine Jacke schon Stunden vor dem Höhlenbesuch, und im Eis tropft es munter weiter. Eine absolut wasserdichte Hardshell lohnt sich an diesem Tag doppelt, am besten ziehst du sie gleich beim ersten Halt an, statt sie im Rucksack zu lassen.
Die Abholung in Reykjavík folgt festen Regeln: Die Stadt nutzt offizielle, nummerierte Touristen-Haltestellen (Tourist Bus Stops), die sich von normalen Linienbushaltestellen unterscheiden. Achte genau auf die Beschilderung. Die Abholung kann bis zu 30 Minuten dauern, sei also ab Beginn des Fensters vor Ort und halte dich gut sichtbar bereit.
Eine beliebte Option ist die 12-stündige Katla-Eishöhlen- & Südküstentour ab Reykjavík, bei der Transfer, Wasserfälle und Höhlenführung im Gesamtpaket enthalten sind. Den genauen Tagesablauf findest du auf der Südküsten-Tagestour-Seite.


Für Familien lohnt sich vor der Buchung ein genauer Blick ins Kleingedruckte. Das Mindestalter hängt nicht von der Höhle ab, sondern vom jeweiligen Veranstalter: Die Grenzen liegen je nach Tour zwischen 6 und 12 Jahren.
Manche Anbieter nehmen Kinder im Sommer ab 6 und im Winter ab 8 Jahren mit, andere verlangen für die Standardtour 12 Jahre, bieten aber kürzere Varianten ab 6 Jahren an. Prüfe die Altersgrenze genau, sie ist eine feste Buchungsvoraussetzung.
Die Wanderung ist für Menschen mit durchschnittlicher Fitness gut zu bewältigen. Die Strecke ist kurz, führt über unebenes Gelände und wird meist als leicht eingestuft.
Dennoch ist der Untergrund holprig: Einige Anbieter schließen mobilitätseingeschränkte Gäste aus, und die Kleingruppentour ist für Rollstuhlfahrer oder Personen mit Herzproblemen nicht geeignet. Viele Gäste bestätigen: Mit kleinen Kindern oder bei Knie-, Knöchel- und Rückenproblemen ist der Weg anstrengender, als es die Beschreibung vermuten lässt.
Auch die Fahrt hat es in sich: Die Offroad-Fahrt im Superjeep ist ruppig und schaukelt stark. Schwangeren wird sie von einzelnen Veranstaltern nicht empfohlen. Bei gesundheitlichen Beschwerden, die durch Stöße verschlimmert werden könnten, solltest du vorab direkt beim Anbieter nachfragen.
Die Sicherheitsausrüstung passt auch den Kleinen: Steigeisen und Helme gibt es in passenden Kindergrößen, die am Gletscher angepasst werden.

Bei Katla zahlt es sich zu jeder Jahreszeit aus, sich auf eine nasskalte Höhle um den Gefrierpunkt einzustellen. Mit Wollsack, Fleece, dichter Hardshell und festen Wanderschuhen bist du rund ums Jahr gerüstet. Die Gletscherausrüstung stellt der Anbieter vor Ort. Buche einfach die passende Tour, sei rechtzeitig da und genieße das Eis.


Keine Straße führt bis zur Höhle. Beim Packen hilft es daher zu wissen, wo du eigentlich aus dem Auto aussteigst.
Guide lesen
Katla ist auch im Sommer geöffnet. Der gewählte Monat bestimmt, wie die Höhle aussieht und welche Kleidung du im Gepäck brauchst.
Guide lesen
Zertifizierte Guides prüfen die Höhle täglich und stellen Helm und Steigeisen. Ob du mitdarfst, entscheiden jedoch deine eigenen Schuhe.
Guide lesen
Katla ist ganzjährig geöffnet und liegt zweieinhalb Stunden von Reykjavík entfernt. Die Crystal Cave leuchtet blauer, schließt aber von Mai bis September.
Guide lesen
Die Kombitour bietet dir echte Zeit auf der Gletscheroberfläche. Das verlangt deinen Stiefeln und Beinen mehr ab als der reine Höhlenbesuch.
Guide lesen
Ab Reykjavík deckt eine Buchung Seljalandsfoss, Skógafoss und die Höhle ab, deine Kleidung muss also Gischt und Eis aushalten.
Guide lesenDer Rest deines Katla-Ausflugs dreht sich um vier Fragen, und diese Seiten beantworten jede einzelne.
Wo die Straße endet und der Superjeep übernimmt

Die Route 1 führt dich rund 187 km von Reykjavík nach Vík, etwa zwei Stunden und vierzig Minuten reine Fahrzeit, und dort endet der Asphalt. Nur ein spezieller Superjeep kommt durch die schwarzen Schwemmebenen zum Kötlujökull, weshalb jeder Höhlenbesuch als geführte Tour in Vík startet.
Das bestimmt auch dein Gepäck: Lass Wechselsachen einfach im Auto, denn im Ort steigst du um und checkst zwanzig Minuten vor Abfahrt ein. Zieh dich schon für die Jeeptour warm an, denn darin kann es empfindlich kühl und zugig werden.
Die Höhle für jede Jahreszeit, und die ruhigste Uhrzeit

Katla ist eine der wenigen natürlichen Eishöhlen Islands, die ganzjährig zugänglich sind. Welche Kleidung du brauchst, hängt also vor allem vom Monat ab. Im Sommer erwarten dich mildere Temperaturen, aber oft nasseres Wetter, während es im Winter klirrend kalt ist und du dich für wenige Stunden Tageslicht anziehst.
Auch die Höhle selbst verändert sich: Im Frühjahr ähnelt sie eher einem geschlossenen Tunnel, der sich bis zum Herbst oft zu einer weiten Kuppel öffnet.
Bei der frühesten Tour am Morgen triffst du auf weniger Menschen und sanftes Licht auf dem Eis. Nur bei extremem Sturm werden Touren abgesagt, in diesem Fall kannst du umbuchen oder erhältst den vollen Preis zurück.
Tägliche Eisprüfungen, Altersgrenzen und Stiefel, die den Check bestehen

Jede Katla-Tour wird von zertifizierten Gletscherguides geführt, die das Eis täglich prüfen und Helme, Steigeisen und Stirnlampen stellen. Nur eines können sie dir nicht leihen: das richtige Schuhwerk. Steigeisen halten nur an festen, knöchelhohen Wanderschuhen, mit weichen Sneakern kommst du durch keinen Ausrüstungs-Check.
Das Mindestalter liegt je nach Tour zwischen 6 und 12 Jahren, und der Weg führt über ein bis zwei Kilometer unebenes Gelände. Pack Handschuhe und eine warme Mütze ein: Wenn man im Eis stillsteht, frieren Hände und Kopf zuerst.
Aschedurchzogenes Eis nahbei oder tiefblaues Eis fünf Stunden östlich

Bei beiden Höhlen brauchst du die gleiche Kleidung: wasserdichte Hardshells und feste Schuhe für die Steigeisen. Die Unterschiede liegen woanders. Katla ist etwa zweieinhalb Stunden von Reykjavík entfernt, ganzjährig geöffnet und zeigt blaues Eis, das von schwarzen Vulkanaschebändern durchzogen ist.
Die Crystal Cave am Jökulsárlón leuchtet in tiefem, gleichmäßigem Blau, ist aber von Mai bis September geschlossen und erfordert rund fünf Stunden Fahrt ab der Hauptstadt. Im Winter lohnen sich beide, im Sommer bleibt nur Katla.
Höhle und freier Gletscher in einem dreistündigen Ausflug

Eine Kombitour führt dich in die Katla-Höhle und für eine kurze Wanderung hinaus auf das Eis, zu Fuß verbringst du etwa 45 bis 60 Minuten im Gletschergebiet. Das Gletschereis verlangt deinen Füßen dasselbe ab wie die Höhle: steife Sohlen und Halt für die Knöchel sowie Kleidungsschichten, die du beim Gehen ausziehen kannst.
Ein wichtiger Punkt für die Packliste: Am Gletscherrand gibt es keine Toiletten, nur in Vík. Erledige das also vor der Abfahrt. Ab Vík dauert der gesamte Ausflug rund drei Stunden.
Dauer 12 Stunden · ★ 4.9 (215)Ab Reykjavík: Katla-Eishöhle und Südküste TagestourAb €255
Dauer 3 Stunden · ★ 4.8 (28)Ab Vík: 3-stündige Katla FastTrack EishöhlentourAb €225
Dauer 4 Stunden · ★ 4.8 (8)Katla Eishöhle: Erweiterte geführte Tour mit Super-JeepAb €261
Dauer 12 Stunden · ★ 4.7 (1,354)Reykjavík: Katla-Eishöhle & Südküsten-TourAb €250 Zwei Wasserfälle, ein schwarzer Strand und die Eishöhle in elf Stunden

Eine Tagestour ab Reykjavík verbindet die Highlights der Südküste vor dem Umstieg in Vík: mit Stopps am Seljalandsfoss, am Skógafoss und oft auch am schwarzen Sandstrand. Das ändert einiges bei der Kleidung: Die Gischt der Wasserfälle durchnässt dich genauso wie das Tropfwasser in der Höhle, deine Regenjacke lohnt sich also gleich doppelt.
Stell dich auf elf bis zwölf Stunden Gesamtdauer ein, mit einer Pause bei Hvolsvöllur und etwa einer halben Stunde Fußweg zwischen Jeep und Höhle. Pack Snacks ein: Verpflegung ist nicht inklusive, gegessen wird unterwegs.
Dauer 11 Stunden · ★ 5.0 (2)Ab Reykjavík: Private Südküsten- & Katla-EishöhlentourAb €2.157 /Gruppe
Dauer 12 Stunden · ★ 4.9 (215)Ab Reykjavík: Katla-Eishöhle und Südküste TagestourAb €255
Dauer 12 Stunden · ★ 4.7 (1,354)Reykjavík: Katla-Eishöhle & Südküsten-TourAb €250
Dauer 10 Stunden · ★ 4.7 (779)Reykjavík: Südküste & Katla-Eishöhle in kleiner GruppeAb €240 Jeans werden bei Nässe kalt und schwer

Deine Packliste steht? Hier erfährst du, wie die Katla-Touren ablaufen, was Tickets kosten und welche Termine frei sind.

Erfahre, wo der Superjeep in Vík startet und warum normale Mietwagen auf der Piste zum Gletscher scheitern.

Deine Regensachen brauchst du immer. Vergleiche Sommer und Winter, um den passenden Reisemonat für dich zu finden.

Warme Kleidung ist die halbe Miete. Lies hier, wie anspruchsvoll der Weg ist und ab welchem Alter Kinder mitkönnen.

Schwankst du zwischen Katlas aschedurchzogenem Eis und den blauen Höhlen am Jökulsárlón? Beide Höhlen im direkten Vergleich.

Du willst mehr Zeit auf dem Eis verbringen? So lässt sich Katla mit einer ausgedehnten Wanderung auf dem Mýrdalsjökull verbinden.

Katla ist nur der Anfang. Verschaff dir einen Überblick über die schönsten natürlichen Eishöhlentouren auf Islands Gletschern.

Steigeisen und Helm passt dein Guide vor Ort an. Vergleiche geführte Touren und finde die Variante, die perfekt zu dir passt.

Du möchtest Guide und Jeep exklusiv für dich haben? Entdecke die Vorzüge einer privaten Katla-Tour.

Lieber weniger Trubel im Eis? Bei Touren in kleinen Gruppen ab Vík bleibt die Atmosphäre entspannt und persönlich.

Steigeisen im Höhleneingang sind erst der Anfang. Erfahre, wie eine echte Gletscherwanderung den Ausflug abrundet.

Deine warme Kleidung taugt auch für luftige Höhen: Kombiniere den Gletscher mit einem spektakulären Helikopterrundflug samt Landung.

Du bist schon wetterfest angezogen: Nimm Wasserfälle, schwarze Sandstrände und mehr an der Südküste gleich mit.

Keine Lust auf große Reisebusse? Entdecke Südküstentouren ab Reykjavík, die ganz bewusst in kleinen Gruppen unterwegs sind.

Feste Stiefel taugen für mehr als nur die Höhle: Entdecke geführte Gletscherwanderungen auf den Eiskappen der Südküste.

Koffer gepackt? Dann plane die Route: Verbinde Vík, die Wasserfälle und die Gletscherlagune zu einem perfekten Roadtrip.

Prüfe das Wetter im Monatsverlauf, damit Kleidung und Reiseplanung optimal zu deiner Reisezeit passen.

Mach mehr aus deiner Zeit: Entdecke 3-tägige Routen, die den Katla-Besuch mit den Höhepunkten der Südküste verbinden.
Jeans kühlen bei Nässe aus und werden schwer
Die wichtigsten Fragen zur Kleidung für die Katla-Eishöhlentour, kurz und verständlich beantwortet.
Hvolsvöllur2026Setze auf das Drei-Schichten-Prinzip: Funktionsunterwäsche aus Merinowolle oder Synthetik, ein Fleece oder eine leichte Daunenjacke als Mittelschicht und darüber eine wasserdichte Regenjacke samt Regenhose. Dazu feste Wanderschuhe, Handschuhe und eine warme Mütze. Die Veranstalter listen warme Kleidung, Wanderschuhe und Regensachen als Pflicht auf.
Ja, unbedingt. In einer echten Eishöhle tropft ständig Schmelzwasser von der Decke. Reisende empfehlen daher eine feste Hardshell-Regenjacke statt einer bloß wasserabweisenden Winterjacke. Eine durchnässte Daunenjacke verliert sofort ihre Wärmeleistung, halte die Außenschicht dicht und pack ein Paar Wechselsocken ein.
Lass die Jeans lieber in der Unterkunft. Veranstalter weisen darauf hin, dass nasse Jeans sofort klamm und schwer werden. Auch Jogginghosen aus Baumwolle taugen allenfalls als Schicht unter einer Regenhose. Hosen aus Kunstfaser oder Wolle mit einer Regenhose darüber sind die deutlich bessere Wahl.
In der Eishöhle herrschen das ganze Jahr über etwa 0 °C, unabhängig vom Wetter draußen. Im Winter fühlt es sich drinnen oft sogar wärmer an als auf dem windigen Parkplatz. Da man sich in der Höhle aber wenig bewegt, sind wärmende Schichten wichtiger als die reine Temperaturanzeige.
Feste, knöchelhohe Wanderschuhe mit steifer Sohle, auf die Steigeisen passen. Turnschuhe sind tabu, manche Veranstalter bestehen ausdrücklich auf knöchelhohem Halt. Bei Touren ab Reykjavík sind offene Schuhe verboten; der Untergrund besteht aus nassem Vulkansand und rutschigem Eis.
Bei Touren ab Vík und Reykjavík werden Steigeisen und Helm direkt am Gletscherrand ausgegeben; die Guides helfen beim Anlegen vor dem Losgehen. Du musst dir also keine teure Gletscherausrüstung kaufen. Für warme, wetterfeste Kleidung und feste Schuhe sorgst du selbst.
Der Fußweg vom Superjeep zum Höhleneingang dauert etwa 10 Minuten. Manche empfinden ihn als einfach, andere mit Steigeisen als etwas mühsam, stell dich auf unebenen Boden und ein wenig Trittsicherheit statt eines glatten Spazierwegs ein.
Bei einer 3-stündigen Tour ab Vík verbringst du rund 30 Minuten in der Höhle selbst, etwa ein Sechstel der Zeit. Der Rest entfällt auf die Offroad-Fahrt im Superjeep über die schwarzen Sandebenen, das Anlegen der Ausrüstung und den Weg am Gletscher.
Pack Wasser, kleine Snacks, eine Kamera und Wechselsocken ein. Warme und wetterfeste Kleidung ziehst du am besten gleich an, statt sie zu tragen. Alles, was du beim Laufen nicht brauchst, bleibt sicher im Superjeep verwahrt.
Eine normale Sonnenbrille lohnt sich, da das Eis auf dem Hin- und Rückweg bei Helligkeit stark blendet. Eine Skibrille kannst du getrost zu Hause lassen, auf dem kurzen Fußweg brauchst du sie nicht. Handschuhe und Mütze bringen dir deutlich mehr Komfort.
Das hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Bei den Katla-Touren liegt das Mindestalter meist zwischen 6 und 12 Jahren: Ein Anbieter nimmt Kinder im Sommer ab 6 und im Winter ab 8 mit, ein anderer erlaubt ab 6 Jahren die FastTrack-Tour. Da manche Touren mobilitätseingeschränkte Personen ausschließen, lohnt ein Blick in die Tourdetails vor der Buchung.
Die durchschnittlichen Höchstwerte liegen bei etwa 0,2 °C im Januar und 11,5 °C im Juli, bei rund 17 bis 21 Regentagen im Monat. Schnee fällt vor allem von Dezember bis Februar. Stell dich zu jeder Jahreszeit auf wechselhaftes, nasses Wetter ein und prüfe morgens vor der Abfahrt den Wetterbericht.

Steigeisen und Helme werden direkt am Eis angepasst
Warme Schichten, Regensachen und Wanderschuhe bringst du mit, Helm und Steigeisen stellt die Tour ab Vík direkt am Gletscher. Kostenlose Stornierung ist bis 24 Stunden vor Beginn möglich.