







Plane mit dem Wind, nicht gegen ihn. Behalte die Temperaturen und das Tageslicht an der Südküste je nach Saison im Blick, und überlasse die Fahrt ab Reykjavík einem zertifizierten Gletscherguide in einem Super-Jeep, der speziell für Eis, Böen und schwarzen Sand gebaut ist.

"Reibungslose Abholung und Fahrer Sigge wusste unglaublich viel. Die Allradfahrt zur Höhle und die spektakuläre Eishöhle selbst waren fantastisch. Diese filmreifen Landschaften! Ein herrlicher Tag!"
An jedem zweiten Tag Regen, Touren finden trotzdem statt
Über Vík hängen einige der regenreichsten Wolken ganz Islands, und der Wind kann hier den Verkehr komplett lahmlegen. Wichtiger als jede einzelne Vorhersage ist daher, welchen Monat du wählst, und wer am Steuer sitzt.
Der Dezember bietet an der Küste etwa 4,5 Stunden Tageslicht, der Juni rund 20,6 Stunden, dein Reisemonat bestimmt also den Rhythmus jedes Ausflugs.
Rechne das ganze Jahr über an fast jedem zweiten Tag mit Regen; wasserfeste Kleidung ist im Juli genauso wichtig wie im Januar.
Der Februar ist der stürmischste Monat des Jahres, anhaltender Wind ab 19 m/s oder Böen um 30 m/s können die Route 1 bei Vík komplett lahmlegen.
Von Oktober bis April bringt die Route 1 Schnee, Glatteis und Blizzards mit sich; bei einer Tour im Super-Jeep liegt die Verantwortung beim erfahrenen Fahrer.
Die Katla-Eishöhle ist ganzjährig geöffnet, während die Höhlen im Vatnajökull im April schließen und erst im November wieder öffnen.
Prüfe die Vorhersage des isländischen Wetterdienstes und den Straßenzustand auf umferdin.is am Vorabend und noch einmal am Morgen deiner Fahrt. Wenn die Behörden die Route 1 sperren oder die Wetterwarnung auf Rot springt, werten die Veranstalter dies als Sicherheitsabsage, du kannst dann meist problemlos umbuchen oder erhältst den vollen Preis zurück. Plane extra Pufferzeit zwischen Reykjavík und Vík ein, um deinen Check-in-Slot sicher zu erreichen.
Der Kalender gibt hier den Takt vor: Der Juni beschert dir 20,6 Stunden Tageslicht, mit Sonnenaufgang gegen 3:00 Uhr morgens und Sonnenuntergang gegen Mitternacht, so fühlt sich ein ganzer Tag an der Küste nie gehetzt an.
Im Dezember bleiben dir rund 4,5 Stunden, wenn die Sonne erst um 11:04 Uhr aufgeht und um 3:35 Uhr Uhr schon wieder verschwindet. Für den Januar empfehlen erfahrene Reisende, mit etwa 5 bis 7 nutzbaren Stunden zu planen, bei einem Sonnenaufgang ab 10:00 Uhr.
Der Regen pausiert fast nie: In Vík gibt es in nahezu jedem Monat 15 bis 19 Regentage. Deshalb zählt der Ort rund um den Mýrdalsjökull zu den nassesten bewohnten Ecken Islands. Feuchte Luft vom Südatlantik steigt an den Klippen und am Gletscher auf, kühlt ab und regnet ab.
Die Besucherströme verteilen sich unterschiedlich: An den Wasserfällen Seljalandsfoss und Skógafoss ist es im Juli und August am vollsten, während die Eishöhlentouren vor allem im Dezember, Januar und Februar ausgebucht sind. Wähle deinen Monat also danach, was dir wichtig ist: Wasserfälle mit vielen Sommergästen oder tiefblaues Eis im Trubel der winterlichen Touren.
Auch die Übergangsmonate haben ihren ganz eigenen Reiz: Ende Mai locken lange Abende und Papageitaucher, Ende September die ersten Polarlichter.
Januar: 5 von 5 for besucherandrang. Der Januar ist sehr gut besucht, mit durchschnittlich 17 Regentagen und 5 Sturmtagen.
Tippe auf einen Monat für Details.
Mai: Regen an 19 Tagen. Der Mai ist ein ruhiger Monat, mit durchschnittlich 19 Regentagen und 1 Sturmtag.
Tippe auf einen Monat für Details.
Februar: 6 windige Tage. Der Februar ist sehr gut besucht, mit durchschnittlich 18 Regentagen und 6 Sturmtagen.
Tippe auf einen Monat für Details.
Diese Übersicht hilft dir bei der Planung: Frühling und Herbst bieten weniger Trubel bei kürzeren Tagen, während der Hochwinter wenig Tageslicht gegen leuchtend blaues Eis eintauscht. Regen gibt es zu jeder Jahreszeit, und genau darauf baut die Packliste auf.

Ein Nachmittag bei 1 °C fühlt sich am Strand von Reynisfjara selten wie 1 °C an. Der Küstenwind entzieht dem Körper rasend schnell die Wärme, und der Februar als stürmischster Monat lässt das Thermometer völlig harmlos wirken.
Im Juli klettert das Quecksilber im Schnitt auf milde 12 °C, doch selbst dann sorgt die Meeresbrise dafür, dass du eine Jacke brauchst.
Drei Schichten schlagen eine dicke Jacke: Beginne mit funktioneller Thermounterwäsche, die Feuchtigkeit ableitet, ergänze eine wärmende Zwischenschicht aus Fleece oder Wolle und schließe mit wind- und wasserdichten Hosen und Jacken ab.
Von Oktober bis April liegen die Tiefstwerte meist zwischen -3 und 1 °C, wähle die Mittelschicht hier also entsprechend dicker. Von Mai bis September leistet dir dieselbe Wetterschicht weiterhin treue Dienste.
Das Schuhwerk entscheidet über den Tag: Feste Wanderschuhe mit gutem Profil und Knöchelhalt geben auf dem nassen, unebenen Boden am Gletscherrand Halt, bei einem Katla-Veranstalter sind sie sogar ausdrücklich vorgeschrieben. Packe außerdem warme Handschuhe, eine Mütze und Ersatzsocken ein, denn Schmelzwasser und Pfützen durchnässen Schuhe schneller als gedacht.
Im Inneren der Höhle liegt die Temperatur das ganze Jahr über konstant um den Gefrierpunkt bei 0 °C. An einem frostigen Januarmorgen ist die Höhle damit oft der wärmste Ort an der gesamten Küste.


Ganz offen gesagt: Die Südküste ist der windigste bewohnte Landstrich Islands, und einige Abschnitte machen diesem Ruf alle Ehre.
Die Straße unterhalb der Eyjafjöll zählt zu den stürmischsten des Landes, das Teilstück von Skógar nach Vík fängt die volle Wucht des Atlantiks ab und direkt bei Vík wirbelt der Wind schwarzen Sand vom Strand hoch und fegt ihn über die Route 1.
Die Behörden schauen genau hin: Die Straßenverwaltung Vegagerðin stuft Bedingungen ab anhaltenden 19 m/s oder Böen über 26 m/s als Sturm ein. Bei einer orangefarbenen Warnung mit erwarteten 28 bis 30 m/s wurde die Straße bei Vík bereits gesperrt.
Bei Alarmstufe Rot ruht der Verkehr komplett und Touren werden ersatzlos abgesagt. Der Pass Hellisheiði zwischen Reykjavík und Selfoss vereist so oft, dass er unabhängig davon regelmäßig gesperrt wird.
Überprüfe jeden Morgen die beiden offiziellen Websites: Auf umferdin.is findest du aktuelle Straßenzustände und Webcams, während der isländische Wetterdienst Vedur Windwarnungen herausgibt. Einheimische machen das täglich, es dauert gerade einmal zwei Minuten.
Sturmböen treffen dich oft völlig unvermittelt: Selbst an einem sonnigen Nachmittag können am Skógafoss heftige Böen einfallen, halte Autotüren daher immer mit beiden Händen fest. Aufgewirbelter Sand schmirgelt den Lack von Mietwagen ab, und eingedrückte Türen werden bei der Rückgabe teuer.
Route 1 bei Vík wegen orangefarbener Warnung gesperrt Verzichte an diesem Tag auf die Fahrt, prüfe umferdin.is und verschiebe den Küstenausflug auf einen anderen Tag Alarmstufe Rot für den Süden ausgerufen Absolutes Fahrverbot und abgesagte Touren; baue bei Winterreisen unbedingt einen Puffertag ein
Tausche die Küstenfahrt an solchen Tagen einfach gegen ein Programm in Reykjavík und nutze deinen Ausweichtermin für den Gletscher. Die Warnungen geben dir meist schon am Vortag verlässlich Auskunft.


Von Oktober bis April erwarten dich auf der Route 1 Schnee, Glatteis, Schneetreiben, Nebel und gelegentliche Schneestürme, Straßensperrungen kommen immer wieder vor.
Die meisten Stürme blockieren die Straße für ein paar Stunden, manchmal für einen ganzen Tag; im Dezember 2022 waren die Straßen an der Südküste tagelang unpassierbar. Vík selbst ist selten zugeschneit, leidet dafür aber unter extremem Wind.
Die rechtlichen Vorgaben sind lockerer, als viele denken: Allradantrieb ist nur auf den F-Straßen im Hochland gesetzlich vorgeschrieben. Eine normale Mietwagen-Limousine ist an der Küste also völlig legal, ob sie sich bei vereister Fahrbahn und Sturmböen angenehm fährt, steht auf einem anderen Blatt.
Auch der öffentliche Bus ist keine echte Alternative: Die Linie Strætó bedient zwar Vík, erreicht den Ort laut Fahrplan aber erst um 5 Uhr Uhr, lange nach der letzten Katla-Höhlentour, die meist gegen 3 Uhr Uhr startet. Fahrplan und Ausflüge passen schlichtweg nicht zusammen.
Eine geführte Tour im Super-Jeep nimmt dir den Fahrstress komplett ab. Auf der Seite zur Südküsten-Route für Island siehst du den Streckenverlauf im Detail: Es sind 2 Stunden und 38 Minuten reine Fahrzeit pro Richtung ab Reykjavík.
Zur Höhle selbst gelangt kein normales Auto, hierfür braucht es einen Super-Jeep, der die Schwemmlandebenen meistert. Bei der Tour zur Katla-Eishöhle im Super-Jeep ab Vík kümmert sich ein ortskundiger Guide um die Route auf der Ringstraße und die Piste ins Gelände.
Macht extremes Wetter die Straßen unpassierbar, werden die Katla-Touren rechtzeitig abgesagt und du kannst kostenfrei umbuchen oder erhältst den Betrag erstattet.
Vergleiche diese Optionen mit deinem Reisedatum: Im Sommer spricht vieles für den Mietwagen; von Oktober bis April ist die geführte Tour Gold wert.


Zwei Tage sind besser als einer, drei noch entspannter, vor allem wegen des knappen Tageslichts.
Der kombinierte Tagesausflug an die Südküste mit Katla-Eishöhle dauert von Tür zu Tür rund 10 Stunden, und Vík bietet im Dezember weniger als fünf, im Januar knapp sechs Stunden Tageslicht. Als Tagestrip machbar, aber das letzte Stück fährst du garantiert im Scheinwerferlicht.
Gönnst du dir eine zweite Übernachtung an der Küste, fällt der Zeitdruck weg: Eine Nacht in Vík oder Kirkjubæjarklaustur verwandelt die dunkle, fünfstündige Rückfahrt in einen entspannten Katzensprung am nächsten Morgen. Wer die Strecke im Winter gefahren ist, empfiehlt fast immer genau diese Aufteilung.
Auch die Jahreszeit beeinflusst dein Tempo: Ende Mai spielt der Sonnenuntergang dank des vielen Lichts kaum eine Rolle und die Straßen sind trocken. Ab Ende September lassen die spürbar kürzeren Tage ein straffes Fahrprogramm schon wieder hektisch werden.
Auf der Seite zur Südküsten-Route findest du Reiseroute und Kartenmaterial für jeden Tag. Ein wichtiger Tipp für die Nebensaison: Konzentriere dich lieber auf die Südküste, anstatt die ganze Insel zu umrunden, launisches Wetter und kurze Tage machen vollgepackte Routen schnell ungemütlich.


So entspannt erlebst du Island, wenn die Wettervorhersage die Sorge anderer ist: Bei der Katla-Eishöhlen- und Südküsten-Tagestour ab Reykjavík holt dich ein Minibus an einer offiziellen, nummerierten Haltestelle ab.
Das Abholfenster kann bis zu 30 Minuten ab der Voucher-Zeit dauern, warte also rechtzeitig draußen. Die Touristen-Haltestellen in Reykjavík sind nicht mit den normalen Stadtbus-Haltestellen identisch, achte genau auf die Beschilderung.
Danach eröffnet sich dir die gesamte Küste: der Seljalandsfoss, hinter dessen Wasserschleier du bei passenden Bedingungen spazieren kannst, der Skógafoss mit seiner Aussichtstreppe und der schwarze Sandstrand von Reynisfjara. Sollten Regen oder Wind einen Stopp verkürzen oder die Route verändern, passt der Guide den Ablauf routiniert an.
In Vík steigst du in einen geländegängigen Super-Jeep um: Es folgt eine 40-minütige Offroad-Fahrt über schwarzen Lavasand und seichte Gletscherflüsse. Steigeisen und Helm werden gestellt, bevor es direkt in die Eishöhle geht.
Der gesamte Ausflug dauert 12 Stunden und wird als leicht bis mittelschwer eingestuft. Für Kinder unter 8 Jahren ist diese Kleingruppentour nicht geeignet, Details dazu findest du auf der Seite für Kleingruppentouren.
Der größte Vorteil der Tour zeigt sich auf dem Rückweg: Du kannst dich entspannt zurücklehnen und schlafen, während der Fahrer die 187 Kilometer durch die Dunkelheit meistert.
Der Bus kann bis zu 30 Minuten unterwegs sein; warte gut sichtbar draußen
Stopps werden bei starkem Wind oder Regen flexibel angepasst oder verkürzt
Rund 40 Minuten Offroad-Fahrt durch Sand und Flussläufe
Helm und Steigeisen inklusive; in der Höhle herrschen rund 0 °C
Entspanne im Minibus; im Winter erreichst du die Stadt lange nach Einbruch der Dunkelheit
Du musst dich um keine einzige Straßenminute selbst kümmern, genau deshalb lohnt es sich, das Steuer abzugeben.


Vom Parkplatz aus wirken beide Aktivitäten ähnlich, vor Ort könnten sie kaum unterschiedlicher sein: Eine Eishöhlentour führt dich ins Innere des Gletschers, während du bei einer Gletscherwanderung direkt über seine Oberfläche läufst.
An der Katla bringt dich der Super-Jeep bis dicht an das Eis heran, es folgt ein einfacher Spaziergang von 1 bis 2 Kilometern über unebenes Gelände, ohne Klettern oder Seilsicherungen, ideal für jeden mit normaler Grundkondition.
Eine Gletscherwanderung fordert deutlich mehr: Bei der dreistündigen Tour auf dem Falljökull ab Skaftafell läufst du durchgehend mit Steigeisen auf dem Eis, begleitet von einem Guide und voll ausgestattet mit Helm, Klettergurt und Eisaxt.
Wer beides mitgemacht hat, bestätigt: Beim Wandern bist du ununterbrochen in Bewegung, in der Höhle stehst du meist staunend still und genießt die Szenerie.
Das richtige Schuhwerk ist hier entscheidend: Beim Ausrüstungscheck in Skaftafell sind knöchelhohe Wanderschuhe mit steifer Sohle Pflicht; mit ungeeigneten Schuhen wirst du nicht mitgenommen. Das Mindestalter für die Falljökull-Wanderung liegt bei 8 Jahren, passende Schuhe können direkt vor Ort geliehen werden. Ein genauer Vergleich beider Touren erwartet dich auf der Seite zu Gletschertouren.
Auch die Saison spielt eine Rolle: Die Katla-Höhle ist ganzjährig geöffnet, während viele Höhlen im Vatnajökull im Sommer schmelzbedingt geschlossen bleiben.
| Katla-Eishöhlentour | Falljökull-Gletscherwanderung | |
|---|---|---|
| Das Erlebnis | Im Inneren des Gletschers, Anfahrt per Super-Jeep bis zum Eingang | Quer über die Gletscheroberfläche, längere Gehzeiten |
| Körperlicher Anspruch | Leichter Fußweg von 1-2 km über unebenen Boden | Sportlich, mehrere Stunden Gehen mit Steigeisen |
| Gestellte Ausrüstung | Helm, Steigeisen für den Weg zum Eis | Steigeisen, Helm, Klettergurt, Eisaxt |
| Saison | Ganzjährig | Ganzjährig |
| Schuh-Vorgaben | Wanderschuhe mit Knöchelhalt bei einer Katla-Tour Pflicht | Feste, knöchelhohe Bergschuhe; ungeeignetes Schuhwerk wird beim Check abgewiesen |
Achte besonders auf die Schuhempfehlung, sie wird beim Check-in vor Ort strikt kontrolliert.


Regen und Wind führen an der Südküste selten zu Absagen. Meistens passen die Guides den Tag einfach an: Eine Strecke wird leicht abgeändert, ein Halt vorgezogen oder der Besuch der Höhle flexibel gestaltet.
Reisende berichten regelmäßig von gelungenen Katla-Touren bei Dauerregen. Die größte Überraschung ist oft die Höhle selbst, die ihr Gesicht durch Witterung und Eisbewegungen von Woche zu Woche verändert.
Wirklich brenzlig wird es erst bei extremem Wetter: Windgeschwindigkeiten ab rund 20 m/s können Katla-Touren stoppen, sintflutartiger Regen kann Gänge unter Wasser setzen und bei rotem Windalarm steht der Betrieb an der gesamten Küste still.
Auch bei Anzeichen seismischer Aktivität oder drohenden Gletscherläufen pausieren die Touren sofort. Da jeder Veranstalter andere Sicherheitsgrenzen ansetzt, fällt die endgültige Entscheidung immer erst am Morgen durch das Team vor Ort.
Sagt der Anbieter die Tour ab, verlierst du kein Geld: Bei Absagen wegen Wetters, Sicherheitsbedenken oder Straßensperren kannst du bei den hier gelisteten Touren kostenfrei umbuchen oder erhältst den vollen Preis zurück, das gilt natürlich auch bei Sperrungen der Route 1. Der beste Ansatz: Bleib flexibel und halte dir einen Puffertag in der Reiseplanung frei.
Regen führt meist nur zu einer geänderten Route; die Tour findet in der Regel planmäßig statt
Die Eruptionen der letzten Jahre beschränkten sich auf Reykjanes; Katla-Touren pausieren nur, wenn der Vulkan selbst unruhig wird
Jeder Anbieter bewertet die Lage täglich individuell; einen einheitlichen Grenzwert gibt es nicht
Das Fazit bleibt immer gleich: Packe wetterfeste Regenkleidung ein, halte dir einen Tag Spielraum offen und vertraue auf die morgendliche Lageeinschätzung der Profis.


Jedes Fotomotiv hat seine beste Tageszeit: Reynisfjara wirkt frühmorgens oder am späten Nachmittag am eindrucksvollsten, der Seljalandsfoss zeigt sich am späten Nachmittag bis zum Sonnenuntergang von seiner besten Seite und der Skógafoss liegt am späten Vormittag perfekt im Licht.
Wer selbst fährt, kann diese Zeiten ansteuern, auf einer geführten Tour orientiert sich der Guide flexibel am besten verfügbaren Licht.
In der Höhle raten erfahrene Reisende zu den Randzeiten: Die erste Abfahrt am Morgen oder die letzte am Nachmittag umgeht die größten Besuchergruppen. Im Spätherbst fängt der erste Zeitslot des Tages zudem das meiste natürliche Sonnenlicht auf dem Gletscher und in den Eiskammern ein.
Für den Sommer solltest du unbedingt im Voraus reservieren, mindestens einige Tage früher, für den Hauptreisemonat Juli am besten noch deutlich weiter im Voraus. Im Winter herrscht ebenfalls Hochbetrieb, da die Monate Dezember bis Februar bei Höhlentouren besonders begehrt sind.
Reist du mit dem Mietwagen zum Treffpunkt nach Vík an, plane die letzten Minuten genau: Finde dich am Vík Inn mindestens 20 Minuten vor der Abfahrt ein, um zu parken und einzuchecken. Die Parkplätze füllen sich schnell mit Tourbussen, und beim Check-in wird deine Ausrüstung überprüft.


Die meisten natürlichen Eishöhlen Islands schließen zwischen März/April und November, da die Sommersonne die Decken ausdünnt, Gänge flutet und die Statik schwächt.
Die Kristallhöhlen im Vatnajökull sind von Mai bis September geschlossen, das Betreten natürlicher Höhlen ist dort in den warmen Monaten behördlich untersagt. Die Saison am Breiðamerkurjökull läuft von Anfang November bis etwa zum 1. April.
Die Katla-Eishöhle tanzt aus der Reihe: Sie bleibt das ganze Jahr über zugänglich, auch im Spätsommer, wenn viele Höhlen bei Jökulsárlón weder sicher noch begehbar sind. Die Guides überprüfen die Formationen täglich und wählen genau die Kammer aus, die an diesem Tag stabil ist, die Höhle vor Ort kann sich also von früheren Fotos unterscheiden.
Im Hochwinter zeigt sich das Eis von seiner schönsten Seite: Von Dezember bis Februar leuchtet es im tiefsten, stabilsten Blau, wenn Dauerfrost die Schmelzwasserkanäle festigen lässt. Der Februar verbindet dieses Eis mit spürbar längeren Tagen als der Dezember oder Januar, das macht ihn zum perfekten Monat für die Höhlen am Vatnajökull.
Die richtige Reisezeit hängt ganz von der Höhle ab: Katla geht immer, die Kristallhöhlen nur im tiefen Winter. Entscheide dich also vor der Buchung, welche Höhlenart du sehen möchtest.


Rund um die Eishöhle gibt es an der Südküste viel zu entdecken: Auf der Lagune Jökulsárlón fahren Amphibienboote von Mai bis November und wendige Zodiacs von Mai bis Oktober, sofern Wetter und Treibeis mitspielen.
Im Winter frieren die Boote an Land fest. Für Zodiac-Touren gilt ein Mindestalter von 10 Jahren bzw. eine Mindestgröße von 130 cm.
Am Strand von Reynisfjara retten klare Regeln Leben: Halte gebührenden Abstand zur Brandung, wende dem Meer niemals den Rücken zu und beachte die Warnleuchten: Gelb bedeutet, die gelbe Zone sofort zu verlassen, Rot erlaubt nur den oberen Strandabschnitt bis zum Schild, und bei Orange sind mindestens 25 Meter Abstand Pflicht.
Die Strandwacht kann den Strand kurzfristig absperren; Kinder müssen durchgehend bei Erwachsenen bleiben.
Im Frühjahr erwacht die Tierwelt: An den Klippen von Dyrhólaey nisten Ende Mai zahllose Papageitaucher, ein Stopp, an dem viele auf dem Weg nach Vík einfach vorbeifahren.
Und wenn Dauerregen das Outdoor-Programm durchkreuzt, lockt Reykjavík mit tollen Alternativen: Das Perlan-Museum oder ein Konzert in der Harpa machen verregnete Nachmittage wett. An Islands Südküste lohnt es sich zu jeder Jahreszeit, ein wetterunabhängiges Ausweichziel in der Hinterhand zu haben.

Das Wetter an der Südküste bestraft Pläne ohne Zeitpuffer. Wähle deinen Reisemonat nach dem gewünschten Tageslicht aus, packe die unverzichtbare wetterfeste Kleidung ein und überlasse das Steuer einem Guide, sobald der Wind an Autos rüttelt.
Die Katla-Höhle ist das ganze Jahr über zugänglich, die Wasserfälle pausieren nie, und bei einem abgesagten Vormittag erhältst du dein Geld zurück oder buchst einen neuen Termin. So kannst du deine Küstentour ganz entspannt buchen.
Stelle dich einfach darauf ein, dass es an jedem zweiten Tag regnet, dann verliert die Vorhersage ihren Schrecken.
Findet bei Regen statt, Guides passen Route bei Wind an
























Der stürmischste Monat ist der Februar

Die lohnendsten Aktivitäten an Islands Südküste auf einen Blick, übersichtlich zusammengestellt, ganz ohne langes Suchen.

Keine Lust, zehn Stunden im großen Reisebus durch den Wind zu fahren? Entdecke hier empfehlenswerte Kleingruppentouren ab Reykjavík.

Du fragst dich, wie sich Gletscherwanderung und Eishöhle bei Wetter und Kondition unterscheiden? Diese Übersicht vergleicht beide Optionen.

Plane Route und Fahrzeiten passend zur Jahreszeit und sieh, wie das Tageslicht deine Tagesetappen an der Südküste beeinflusst.

Vergleiche Islands Eishöhlen im Detail: Erfahre, welche Höhlen in deinem Reisemonat offen sind und welche in der Schmelzperiode schließen.

Eine geführte Tour zeigt dir, wer das Eis vorab prüft und warum die Guides jeden Morgen neu entscheiden, welche Kammer sicher ist.

Du möchtest den Gletscher ungestört erleben und flexibel auf das Wetter reagieren? Informiere dich über private Touren.

In kleinen Gruppen bleibt der Halt am Gletscher wunderbar entspannt, hier erfährst du alles über die unterschiedlichen Gruppengrößen.

Wer Gletscherwanderung und Höhlenbesuch kombiniert, braucht die passende Ausrüstung gegen die Kälte. Alle Infos dazu findest du hier.

Du möchtest das Eis aus der Luft bestaunen? Hier erfährst du alles über Helikopterflüge und wie das Wetter die Flüge beeinflusst.

Die Katla-Eishöhle ist das ganze Jahr über zugänglich. Hier findest du aktuelle Bedingungen und direkte Buchungsmöglichkeiten.

Warum dein Mietwagen nicht bis zur Höhle kommt und wo die Touren starten. Alle Wegbeschreibungen und Karten im Überblick.

Welcher Monat sich am besten für eine Eishöhle eignet, wie das Tageslicht die Tour prägt und warum Katla auch im Sommer geöffnet bleibt.

Sorgen wegen Eisstabilität, holprigen Pisten oder Kindern an Bord? Unser Sicherheitsratgeber beantwortet deine Fragen.

Die richtige Kleidung im Schichtenprinzip, damit dir tropfendes Schmelzwasser und eisiger Küstenwind nicht den Tag verderben.

Schwarze Aschebänder an der Katla oder saphirblaue Eiswände im Vatnajökull? Der direkte Vergleich hilft dir bei der Entscheidung.

Mach mehr aus deiner Reise mit dreitägigen Südküsten-Routen, die auf wetterfeste und realistische Fahrzeiten ausgelegt sind.
Februar ist der windigste Monat, Juli der ruhigste
Schnelle Antworten zum Wetter an Islands Südküste, von Straßensperrungen bis zur Packliste.
Vík2026Rechne zeitweise mit Schnee oder Eis auf der Fahrbahn sowie Schneeverwehungen, Nebel, Schneestürmen und starkem Wind. Kurze Straßensperren kommen vor. Winterliche Straßenverhältnisse gibt es auch im Herbst und Frühjahr, prüfe Straßen- und Wetterlage daher immer vor der Abfahrt.
Gesetzlich ist Allradantrieb nur auf den F-Straßen im Hochland vorgeschrieben. Die Route 1 wird geräumt und ist meist geöffnet, auch wenn Stürme einzelne Abschnitte für ein paar Stunden unpassierbar machen können.
Extremer Wind, Überflutungen und Straßensperrungen führen zu Absagen; zudem pausieren Touren bei Erdbebengefahr oder drohenden Gletscherläufen. Normaler Regen oder Wind sorgt meist nur für Routenänderungen oder ausgelassene Stopps. Eine feste Windgrenze gibt es nicht.
Die Durchschnittstemperaturen reichen von rund 1 °C im Dezember, Januar und Februar bis zu 12 °C im Juli. Durch den Windchill fühlt es sich an der Küste oft deutlich kälter an als gemessen; der stürmischste Monat ist der Februar.
Nutze die Warnseite des isländischen Wetterdienstes für Unwetterwarnungen und umferdin.is für aktuelle Straßenzustände samt Webcams. Ein Check am Vorabend und am Morgen der Fahrt erspart böse Überraschungen.
An der Höhle liegen die Höchstwerte im Schnitt zwischen 0,2 °C im Januar und 11,5 °C im Juli, mit Tiefstwerten um -4,8 °C im Hochwinter. Es regnet an etwa 17 bis 21 Tagen im Monat; Schnee fällt vor allem von Dezember bis Februar.
Meistens nicht. Starker Dauerregen oder plötzliches Tauwetter können dazu führen, dass Guides den Ablauf anpassen oder den Höhlenbesuch absagen. Bei normalem Regen finden die Touren jedoch ganz regulär statt.
Packe wind- und wasserdichte Hosen und Jacken ein, dazu Thermounterwäsche, eine warme Schicht aus Fleece oder Wolle und feste Wanderschuhe mit gutem Grip und Knöchelhalt. Mütze und Handschuhe nicht vergessen. Von Oktober bis April liegen die Tiefstwerte bei -3 bis 1 °C, zieh dich dann noch wärmer an.
Ja, in klaren, dunklen Nächten zwischen September und Februar. Statistisch gibt es in jedem dieser Monate einige klare Nächte, eine Garantie für Sichtungen gibt es wegen wechselhaftem Wetter und Sonnenaktivität jedoch nie.
Der Abschnitt zwischen Skógar und Vík ist extrem ungeschützt, und die Straße unterhalb der Eyjafjöll zählt zu den stürmischsten Ecken. Nahe Vík weht der Wind oft Sand vom schwarzen Strand über die Fahrbahn, was den Autolack beschädigen kann.

Wind sperrt die Route 1, überlass das Fahren den Profis
Ob Regen oder Sonnenschein: Diese 12-stündige Tagestour zur Katla-Eishöhle und Südküste startet bequem mit Abholung in Reykjavík und bietet kostenlose Stornierung bis zu 24 Stunden vor Beginn.